Monat: Dezember 2009

Coq au Vin

Ich muss dringend mal meinen „Rezeptrückstau“ abarbeiten. Deshalb gibt’s heute gleich mehrerere Rezepte. Zum Beispiel den verfeinerten Coq au Vin, den ich neulich kredenzt habe.

Kennengelernt habe ich dieses Gericht ursprünglich — ganz untypisch — in der Schweiz, bei Rebeccas Tante Doris. Dort gab es den Coq mit Reis und roten Linsen. Inzwischen habe ich das Ganze oft in unterschiedlichen Varianten nachgekocht. Zum Beispiel in dieser Variante, die etwas Süßliches mit ins Spiel bringt:

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Das wichtigste Werkzeug?

Diese Woche bin ich in Belgien in der Küche meiner Schwiegermutter zu Gange. Beim Arbeiten in einer fremden Küche fällt mir dann auch schnell auf, welche Annehmlichkeiten meiner eigenen Küchenumgebung ich hier am stärksten vermisse. Hier ist meine aktuelle Liste (wobei zu beachten ist, dass ich zwei gute Messer samt Wetzstahl selbst mitgebracht habe).

  • Gewürze. Das war mir eigentlich klar. Ich habe sogar kurz mit dem Gedanken gespielt, meinen „Gewürzkoffer“ mitzunehmen, aber das war mir dann doch zu blöd. Schade trotzdem. Außer den Grundgewürzen Salz und Pfeffer gibt es noch Muskat, ein Standard-Curry und einige fertige Gewürzmischungen.
  • Ein großes Schneidebrett
    Daheim schneide ich bequem auf einer übergroßen Plastikunterlage. Hier gibt es nur die kleinste Größe. Da bin ich mehr beschäftigt, das Schneidgut vor dem Herunterfallen zu bewahren, als tatsächlich zu schneiden.
  • Ein vernünftiges Schälwerkzeug
  • Platz zum Arbeiten… habe ich zu Hause auch nur unter Einbeziehung des Esstisches, aber der war hier auch blockiert.
  • Weißwein für die Soße.

Die Liste wird fortgeschrieben … überhaupt nicht als Kritik — ich lerne einfach, meine eigene mise en place zu schätzen.

Zweierlei Apfelbrot

Nachdem ich während der Vorbereitungen für unseren Hüttenabend bei Familie Winterhalder in Tonbach ein ausgezeichnetes Apfelbrot zu essen bekam, musste ich natürlich probieren, ob ich das auch hinbekomme. Und, damit nicht genug: Ich wollte es am liebsten in meinem Brotbackautomaten backen. Um sicher zu gehen, dass zumindest ein Teil des Brots hinterher genießbar würde, habe ich den Teig in zwei Hälften geteilt. Die eine Hälfte kam dann eine Stunde bei 175°C in den Ofen, die andere 2 Stunden („kurz“) in den Backautomaten.

Das Ergebnis: Zwei wunderbare, aber ganz unterschiedliche Brote. Das Brot aus dem Ofen ist hell und locker. Gut zum Naschen, aber schlecht, um Butter drauf zu streichen — das Ganze bricht dann einfach zusammen. Das Brot aus dem Backautomaten ist fest und schwer, wie ein Früchtebrot sein sollte. Schmeckt hervorragend mit Butter. Continue reading „Zweierlei Apfelbrot“

Über Christoph

Christoph Fischer (* 1978) ist seit mehr als 15 Jahren im hauptamtlichen pastoralen Dienst, zuletzt bei der Volksmission Freudenstadt. Ab August 2018 wechselt Christoph in den Pfarrdienst der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

Christoph ist verheiratet mit Rebecca. Gemeinsam haben sie drei Töchter, Ann-Céline (* 2005), Emma (* 2007) und Pia (*2012).