Die Zeit ist kurz

Vom Ende der Welt, YOLO und dem Leben "als ob"

14.10.2018, 09:15 Uhr, Peterskirche Tailfingen: Gottesdienst zum 20. Sonntag nach Trinitatis
14.10.2018, 10:30 Uhr, Gemeindezentrum Stiegel: Gottesdienst zum 20. Sonntag nach Trinitatis
Aus der Reihe: Trinitatiszeit 2018 (IV)
Bild: pixabay / moritz320, Lizenz: CC0
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Die Predigt "Die Zeit ist kurz" von Christoph Fischer und alle dazu gehörigen Ressourcen (Predigtzettel, Aufnahme) sind lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. Verwendete Bilder stehen eventuell unter eigenen Lizenzbedingungen. Ausdrücklich von der Creative Commons-Lizenz ausgenommen sind die Logos und Namen der Gemeinde, in der die Predigt gehalten wurde und ihrer Arbeitsbereiche.

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater und von unserem Herrn Jesus Christus!

Liebe Schwestern, liebe Brüder, die Zeit drängt! Damit meine ich nicht die Zeit, die mir in diesem Gottesdienst noch zum Predigen bleibt. Ich rede vielmehr von einem Phänomen, das wir -- glaube ich -- alle kennen: Die Zeit ist einfach zu knapp! So viel zu run, so wenig Zeit. "Ach, wenn der  Tag doch dreißig Stunden hätte", wünscht sich manch einer, wenn er seine volle Aufgabenliste sieht. Ich glaube schon lange nicht mehr daran, dass uns das irgend etwas helfen würde. Wir würden die zusätzlichen Stunden sicher ganz schnell mit weiteren Aufgaben füllen. Und so renne ich und hetze und versuche, mein Pensum zu schaffen und die Uhr tickt und die Zeit verfliegt. Schon ist der Tag vorbei. Und die Woche. Der Monat. Die Jahre ziehen dahin. Noch so viel vor. So viel noch zu tun. Und die Zeit verfliegt.

Erst vor ein paar Tagen hat mir Facebook wieder ein Erinnerungsfoto angezeigt, das ich vor längerer Zeit gepostet habe. Meine zwei älteren Mädchen, Ann-Céline und Emma, waren darauf zu sehen bei irgendeiner lustigen gemeinsamen Aktion. Ganz klein waren sie da noch. Und trotzdem fühlt es sich an, als wäre es gestern gewesen. Neun Jahre ist das schon her. Inzwischen sind sie groß geworden. So viel ist zwischendurch passiert. Wo ist nur die Zeit geblieben? Die Stunden, Minuten und Sekunden, aber auch Tage, Wochen, Monate, Jahre meines Lebens verfliegen. Sie ziehen an mir vorbei wie ein schnelles Fließband. Dabei will ich doch noch so viel leben, so viel erleben! Und am Ende dann auch stolz auf mein Leben sein können. Das Gefühl haben, etwas geleistet zu haben, etwas richtig gemacht zu haben im Leben, etwas zu hinterlassen, was bleibt -- irgendwelche Spuren, etwas Prägendes. Die Zeit ist kurz und viel zu schnell vorbei.

Wenn du dieses Gefühl kennst, dann kannst du mit mir einsteigen in den Predigttext des heutigen Tages. Dieser kommt vom Apostel Paulus, aus dem ersten Brief an die Korinther, aus dem 7. Kapitel, die Verse 29 bis 31:

Das sage ich aber, liebe Brüder: Die Zeit ist kurz. Fortan sollen auch die, die Frauen haben, sein, als hätten sie keine; und die weinen, als weinten sie nicht; und die sich freuen, als freuten sie sich nicht; und die kaufen, als behielten sie es nicht; und die diese Welt gebrauchen, als brauchten sie sie nicht. Denn das Wesen dieser Welt vergeht.

Ihr seht, auch zur Zeit des Paulus war das Gefühl nicht unbekannt: Die Zeit ist kurz! Umso mehr hat uns dieser Text zu sagen. Drei Dinge möchte ich heute gerne mitnehmen:

Meine Zeit ist begrenzt

Erstens: Meine Zeit ist begrenzt.

Natürlich stellte sich für Paulus damals die Situation noch sehr viel drängender da. Seine Perspektive ist eine sehr viel tiefergehende als nur: Das Leben hat einmal ein Ende. Paulus schreibt diesen Brief im Frühjahr des Jahres 54 aus Ephesus. Das Leben und Sterben Jesu liegt noch keine 30 Jahre zurück. Vieles ist noch ganz frisch in Erinnerung. Hätte es damals schon Facebook gegeben, da wäre sicher manches Foto von Jesus, seinen Jüngern und seinem Wirken als Erinnerung vorgeschlagen worden. Noch viel lebendiger bleibt das alles in der Erinnerung der Zeitzeugen, die damals noch leben. Auch die Menschen in Korinth die von Jesus gehört haben und zu Christen geworden sind, sind immer noch ganz nahe dran am Geschehen der Evangelien. Unvergessen, ganz nah, als ob es gerade gestern gewesen wäre: der Jesus vom Kreuz. Unvergessen, aber vielmehr noch der auferstandene Christus, der den Tod überwunden hat. Unvergessen, wie er dann an Himmelfahrt zu seinem Vater zurückkehrte und seine Nachfolger mit dem Auftrag zurückließ, allen das Evangelium weiterzugeben. Unvergessen auch, was auch wir heute schon bekannt haben: Jesus kommt wieder. "Er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters. Von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten." Für Paulus ist das nicht nur ein Bekenntnistext. Für Paulus ist das nahe Realität. Er rechnet jeden Tag damit, dass Jesus wiederkommt. Er ist sich sicher, dass das noch zu seinen Lebzeiten stattfinden wird, als er einige Jahre vorher (übrigens damals von Korinth aus) an die Thessalonicher schreibt:

Denn das sagen wir euch mit einem Wort des Herrn, dass wir, die wir leben und übrig bleiben bis zum Kommen des Herrn, denen nicht zuvorkommen werden, die entschlafen sind. Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Ruf ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und die Toten werden in Christus auferstehen zuerst. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken, dem Herrn entgegen in die Luft. Und so werden wir beim Herrn sein allezeit. (1. Thessalonicher 4,15-17).

Daher also die Dringlichkeit: Die Zeit ist kurz. Jesus kommt bald. Die Welt vergeht. Und wir, die wir noch da sind, müssen die Zeit "auskaufen", heißt es dann im Epheserbrief. Die Zeit gut nützen. Nicht verbummeln. Nicht verschwenden. Wenn Jesus bald kommt, können wir nicht mehr einfach so in den Tag hineinleben. Schließlich gilt es, eine ganze Welt zu erreichen mit dem Evangelium. Das ist es, was Paulus antreibt.

Inzwischen sind fast 2.000 Jahre vergangen. Wir haben dazugelernt, dass Gott offensichtlich in anderen Maßstäben denkt, wenn der Jesus Christus der Johannesoffenbarung sagt, "Siehe, ich komme bald." Viele Generationen sind seither vergangen. Die Jahrhunderte gingen dahin. Mit der Zeit verblasst die so dringende Naherwartung eines Paulus. Wir sind gelassener geworden. Über die Jahrhunderte kamen und gingen auch die Endzeitpropheten mit immer neuen Vorhersagen des bevorstehenden Weltendes. Wir haben uns daran gewöhnt. Wir können heute sagen, "Wenn morgen die Welt endete, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen." Gelassenheit. Mal sehen, was kommt. Die Zeit ist lang geworden. Sie drängt nicht mehr so sehr wie damals in Korinth.

Können wir dann den Paulustext zu den Akten legen? Ist das überhaupt noch mehr als nur eine historische Erinnerung an eine bestimmte Frömmigkeitsform damals im ersten Jahrhundert? Sollten wir das einfach, historisch aufgeklärt und vielleicht weiser geworden, zur Kenntnis nehmen?

Sicher nicht. Ob mit oder ohne Naherwartung: Was Paulus hier an die Korinther schreibt, erinnert uns daran, dass auch wir mit nur begrenzter Zeit hier in dieser Welt sind. Das verdrängen wir gerne. Wir leben lieber, als ob es endlos weiterginge. Aber das tut es nicht. Das wissen wir eigentlich ja auch. Und wir sollten es nicht vergessen. "Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf das wir klug werden", heißt es im neunzigsten Psalm. "Klug leben" heißt, die Begrenztheit des Lebens nicht aus dem Auge zu verlieren. Die Zeit ist kurz. Auch für mich. Das will ich klugerweise heute mitnehmen: Meine Zeit ist begrenzt.

Wir nehmen die Welt zu wichtig! Gottes Reich kommt!

Das sage ich aber, liebe Brüder: Die Zeit ist kurz. Fortan sollen auch die, die Frauen haben, sein, als hätten sie keine; und die weinen, als weinten sie nicht; und die sich freuen, als freuten sie sich nicht; und die kaufen, als behielten sie es nicht; und die diese Welt gebrauchen, als brauchten sie sie nicht. Denn das Wesen dieser Welt vergeht.

Wenn meine Zeit kurz ist, dann werden auch die weiteren Gedanken des Apostels wieder neu für mich interessant. Es ist ja nicht so, als sei Paulus der erste gewesen, der sich mit der Begrenztheit des menschlichen Lebens auseinandersetzt. Vermutlich haben sich die Menschen von Anbeginn der Zeit an mit der Frage auseinandergesetzt, welche Konsequenzen sich daraus für das Leben des Einzelnen ergeben. Das alttestamentliche Buch "Kohelet" (der "Prediger") gibt sehr ausführlich Zeugnis von unterschiedlichen Ansätzen, mit dieser Frage umzugehen. Auch außerhalb der biblischen Welt wurde darüber nachgedacht. Zur Zeit des Paulus gibt es mindestens zwei große Schulen mit sehr unterschiedlichen Lösungsvorschlägen.

Die "Stoa", eine Schule, von der wir heute das Wort "stoisch" haben, rät, mit all den Begrenzungen des Lebens gelassen umzugehen. Was immer kommt, ruhig anzunehmen -- "stoisch" eben -- weil man sowieso nichts ändern könne. Gelassenheit als großer Lebenshorizont. Wer so schicksalsergeben von der Ohnmacht des Menschen ausgeht, der muss dann auch nichts groß leisten, um am Ende des Lebens gut dazustehen. Er kann ja eigentlich sowieso nichts ändern. Nur ruhig bleiben. Sich ergeben. Stoisch. Gelassen. Ja, die Zeit ist kurz. So ist es eben. Leb damit. Mach dir nichts draus. Vor allem keine Panik!

Geradezu das Gegenteil predigt die Schule des Philosophen Epikur: "Carpe Diem, nutze den Tag!" Mach etwas aus deinem Leben! Verschwende die Zeit nicht, sondern genieße jeden einzelnen Augenblick. Ergreife jede Gelegenheit! Dabei geht es Epikur nicht etwa um ein ausschweifendes Genussleben. Gerade im Gegenteil: Er plädiert für ein möglichst einfaches Leben. Das Jagen nach immer neuen Dingen, nach allem, was man noch erreichen will und zu brauchen glaubt, erscheint ihm als Zeitverschwendung. Jetzt ist die Zeit! Heute ist der Tag! Lebe, genieße, sei zufrieden mit dem was du hast! Sieh das Positive! Lebe das volle Leben hier und jetzt!

Das Lebensgefühl der heutigen Zeit trifft man im Internet unter dem Hashtag #YOLO an. You only live once. Man lebt nur einmal. Und wenn dieses eine Leben vorbei hast, dann willst du nicht bereuen, was du verpasst hast. Also tu es. Jetzt. Hier. Nicht länger warten. Keine Ausreden mehr. Wenn du mal sechzig bist, machst du keinen Fallschirmsprung mehr. Wenn du mal siebzig bist, reist du nicht mehr mit dem Rucksack durch Kambodscha. Wenn du mal achzig bist, schreibst du vermutlich keine Doktorarbeit mehr. Also ran, jetzt! Mach was draus. Lebe dein Leben. Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum--ausgerechnet Walt Disney muss mit diesem Zitat als Lebensberater, als Guru herhalten. YOLO. Nur einmal. Die Zeit ist kurz!

Die Zeit ist kurz, weiß auch Paulus. Aber seine Schlussfolgerungen sind anders. "Das Wesen dieser Welt vergeht", weiß Paulus nämlich auch. Sicher denkt er dabei an erster Linie wieder an das erneute Kommen Jesu, an die zukünftige Erneuerung aller Dinge. Himmel und Erde, also die ganze Welt, werden anders. Ich vermute aber mal, dass noch etwas anderes mitschwingt. Etwas, das wir -- mit oder ohne Naherwartung -- nicht vergessen sollten, weil es ein elementarer Bestandteil der Botschaft unseres Herrn Jesu war. Der zog ja damals durch Israel und verkündete allen, die es hören wollten: Das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. In Jesus Christus bricht dieses zukünftige Reich Gottes bereits in unsere Wirklichkeit hinein. Es fängt ganz klein an. Wie ein Senfkorn. Aber es wächst. Was einmal vollkommen und allumfassend sein wird, das ist hier und heute schon da. Und wir gehören bereits dazu. Die Welt, die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, ist nicht mehr die allein bestimmende Wirklichkeit für uns. In Jesus Christus -- das haben wir gerade in der Taufe bekannt -- schenkt Gott uns neues Leben. Er gibt uns Anteil nicht nur an der zukünfigen neuen Welt, sondern auch an dem, was bereits begonnen hat.

Das ist das zweite, was ich von Paulus heute mitnehmen will: Wir nehmen die Welt zu wichtig. Gottes Reich kommt. Es ist bereits angebrochen. Es ist Teil meiner Realität. Und das ändert, wie ich mit meiner kurzen Zeit umgehe. Die Zeit ist kurz. Die Welt vergeht. Aber sein Reich kommt.

Neues Leben führt zu neuem Denken

Das sage ich aber, liebe Brüder: Die Zeit ist kurz. Fortan sollen auch die, die Frauen haben, sein, als hätten sie keine; und die weinen, als weinten sie nicht; und die sich freuen, als freuten sie sich nicht; und die kaufen, als behielten sie es nicht; und die diese Welt gebrauchen, als brauchten sie sie nicht. Denn das Wesen dieser Welt vergeht.

Was Paulus vorschlägt, ist nun kein christlicher Rückzug aus der Welt. Er schwebt nicht davon in irgendwelche geistlichen Dimensionen, in den Traum einer zukünftigen Welt. Das darf Glaube auch nicht. Glaube muss immer mit beiden Beinen auf dem Boden stehen. Paulus schreibt hier über ganz grundlegende Lebensvollzüge unserer Welt, die sich bis heute nicht geändert haben: Wir freuen uns. Wir sind traurig. Wir kaufen ein. Wir heiraten. Wir leben im System dieser Welt. Daran ändert sich nichts.

Aber Paulus scheint uns hier zu einer Art Gedankenexperiment einzuladen: dem Leben "als ob". Stell dir einmal vor, alles wäre anders. Stell dir einmal vor, es wären nicht mehr die so wesentlichen Dinge dieser Welt, die wichtig sind. Stell dir einfach mal vor, das Reich Gottes wäre schon da. Hier und jetzt. Stell dir vor, du würdest in Gottes Reich leben. In seiner neuen Welt. Wo das Wesen der Welt, wie du sie bisher kennst, vergangen ist. Wo andere Dinge wichtig sind. Wo Gott dir ein völlig neues Leben geschenkt hat. Was würdest du dann tun? Wie würdest du dann leben? Wie würdest du dann deine Zeit gestalten? Deine Tage ausfüllen? Was wäre dir dann wichtig? Wo wären dann deine Prioritäten? Was würdest du dann tun, dann lassen, dann anders machen, als bisher? Und dann, lädt dich Paulus ein, dann lebe doch einfach so. Lebe "als ob". Lebe "als ob" das alles bereits wahr wäre. Das kannst du nämlich. Weil du als Glaubender kapiert hast, dass es tatsächlich so ist: dass das Wesen der Welt vergeht, das Reich Gottes aber kommt. Dass das alte Leben für die bereits Vergangenheit ist, weil du das neue von Gott doch geschenkt bekommst. Dann lass die Muster und Gewohnheiten des alten Lebens doch auch Vergangenheit sein. Lass dich nicht mehr davon bestimmen. Sondern lebe "als ob" dir Gott jeden Tag neues schenken würde.

Das ist das dritte, was ich von Paulus mitnehmen möchte: Neues Leben führt zu neuem Denken. Das alte Denken gehört zur alten Welt. Deren Wesen vergeht. Gottes Reich kommt. Und die Zeit ist viel zu kurz, um in der Vergangenheit zu leben.

Möge Gott uns dabei helfen. Und sein Friede bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

 

Predigttext

1.Korinther 7,29-31

In Kürze

Die Zeit drängt: So viel zu tun, so wenig Zeit -- nicht nur an irgendeinem Tag, sondern im Leben überhaupt. Wie gehe ich mit meiner Zeit um? Wie nutze ich die begrenzte Zeit, die ich habe? Alles das verändert sich, wenn ich begreife, dass Gott mir ein neues Leben geschenkt hat und ich nicht mehr nur in "dieser Welt" lebe, sondern sein Reich bereits angebrochen ist.

Hauptpunkte der Predigt

  1. Meine Zeit ist begrenzt.
  2. Wir nehmen die Welt zu wichtig! Gottes Reich kommt.
  3. Neues Leben führt zu neuem Denken.

Fragen zur Vertiefung

Zu dieser Predigt hat Christoph eine Reihe von Fragen hinterlegt, die in der Kleingruppe zur Vertiefung weiter besprochen werden können:

  1. Wie gehst du mit der Perspektive eines begrenzten Lebens um? Was verändert sich für dich durch das Wissen, dass das Leben nicht endlos weiter geht?
  2. Was bedeutet es für dich im Alltag, dass Gott dir neues Leben geschenkt hat?
  3. Wie und wo hat das bereits angebrochene Reich Gottes für dich eine Bedeutung?
  4. Worauf freust du dich, wenn du an die Zukunft von Gottes Reich denkst?

Lebensbezüge

Folgende Grundvollzüge glaubenden Lebens sind in dieser Predigt angesprochen:

#hoffen #suchen #wagen

Kompetenzen

Mit dieser Predigt versuche ich, folgende Kompetenzen meiner Hörer weiter zu trainieren:

Über Christoph

Christoph Fischer (* 1978) ist Pfarrer der Evangelischen Landeskirche in Württemberg auf der Pfarrstelle „Erlöserkirche“ in Albstadt-Tailfingen.

Christoph ist verheiratet mit Rebecca. Gemeinsam haben sie drei Töchter.