Bild: pixabay / Jasmin777, Lizenz: CC0
Aufnahme der Predigt (20:58)
Um die Datei zu speichern, klicke mit der rechten Maustaste auf den Link und wähle "Ziel speichern ..."
Begleitzettel zur Predigt
Um die Datei zu speichern, klicke mit der rechten Maustaste auf den Link und wähle "Ziel speichern ..."
Begleitzettel zur Predigt (leer)
Um die Datei zu speichern, klicke mit der rechten Maustaste auf den Link und wähle "Ziel speichern ..."

Gnade sei mit euch und Friede von dem, der war und ist und der da kommt.

Der Predigttext für den heutigen 14. Sonntag nach Trinitatis kommt aus dem 1. Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher, Kapitel 1, die Verse 2 bis 10. Dort heißt es:

Wir danken Gott allezeit für euch alle und gedenken euer in unsern Gebeten und denken ohne Unterlass vor Gott, unserm Vater, an euer Werk im Glauben und an eure Arbeit in der Liebe und an eure Geduld in der Hoffnung auf unsern Herrn Jesus Christus. Brüder und Schwestern, von Gott geliebt, wir wissen, dass ihr erwählt seid; denn unser Evangelium kam zu euch nicht allein im Wort, sondern auch in der Kraft und in dem Heiligen Geist und in großer Fülle. Ihr wisst ja, wie wir uns unter euch verhalten haben um euretwillen. Und ihr seid unsere Nachfolger geworden und die des Herrn und habt das Wort aufgenommen in großer Bedrängnis mit Freuden im Heiligen Geist, sodass ihr ein Vorbild geworden seid für alle Gläubigen in Makedonien und Achaia. Denn von euch aus ist erschollen das Wort des Herrn nicht allein in Makedonien und Achaia, sondern an allen Orten hat sich euer Glaube an Gott ausgebreitet, sodass es nicht nötig ist, dass wir darüber etwas sagen. Denn sie selbst verkünden über uns, welchen Eingang wir bei euch gefunden haben und awie ihr euch bekehrt habt zu Gott, weg von den Abgöttern, zu dienen dem lebendigen und wahren Gott und zu warten auf seinen Sohn vom Himmel, den er auferweckt hat von den Toten, Jesus, der uns errettet von dem zukünftigen Zorn. (1. Thessalonicher 1, 2-10)

O Thessaloniki! Welch ein Trauma!

Die blühende Handels- und Hafenstadt an der Ostküste Griechenlands war doch eigentlich ein perfektes Ziel für den Paulus. Hier, in der römischen Provinzhauptstadt mit ihren fast 100.000 Einwohnern, würde er eine neue Gemeinde gründen. Diese Stadtgemeinde könnte dann, als große und starke Basis, selbst das Hinterland mit dem Evangelium erreichen. Eine weise Strategie, die Paulus später auch an anderen Orten wie in Korinth immer wieder anwandte und die besonders in Ephesus, der zentralen Stadt im heute türkischen Kleinasien, hervorragend aufging. Warum also nicht auch in Thessaloniki? Die Chronik des Scheiterns finden wir im kurzen Bericht der Apostelgeschichte, Kapitel 17:

Nachdem sie aber durch Amphipolis und Apollonia gereist waren, kamen sie nach Thessalonich; da war eine Synagoge der Juden. Wie nun Paulus gewohnt war, ging er zu ihnen hinein und redete mit ihnen an drei Sabbaten aus der Schrift, tat sie ihnen auf und legte ihnen dar: Der Christus musste leiden und auferstehen von den Toten, und dieser Jesus, den ich euch verkündige, ist der Christus. Einige von ihnen ließen sich überzeugen und schlossen sich Paulus und Silas an, auch eine große Menge von gottesfürchtigen Griechen, dazu nicht wenige von den angesehensten Frauen.
Aber die Juden ereiferten sich und holten vom Marktplatz einige üble Männer, rotteten sich zusammen und richteten einen Aufruhr in der Stadt an und zogen vor das Haus Jasons und suchten sie, um sie vor das Volk zu führen. Sie fanden sie aber nicht. Da schleiften sie Jason und einige Brüder vor die Oberen der Stadt und schrien: Diese, die den ganzen Erdkreis erregen, sind auch hierher gekommen; die beherbergt Jason. Und diese alle handeln gegen des Kaisers Gebote und sagen, ein anderer sei König, nämlich Jesus. So brachten sie das Volk auf und die Oberen der Stadt, die das hörten. Und erst nachdem ihnen von Jason und den andern Bürgschaft geleistet war, ließen sie sie frei. Die Brüder aber schickten noch in derselben Nacht Paulus und Silas nach Beröa. (Apostelgeschichte 17,1-10a)

Nach nur wenigen Wochen muss Paulus die Stadt bei Nacht und Nebel verlassen. Zurück bleibt lediglich ein kleiner Haufen Gläubiger, mit den geringen Kenntnissen des Evangeliums, die Paulus ihnen in der kurzen Zeit vermitteln konnte. Einen Erfolg kann man das wahrlich nennen. Eine Gemeinde auch kaum. Und wie gravierend die Wissenslücken sind, zeigt sich nur wenig später, als die ersten der Christen in Thessaloniki eines natürlichen Todes sterben, bevor Jesus Christus, wie von Paulus versprochen, zur Erde zurückgekehrt war. Was nun? Haben diese Verstorbenen das kommende Reich Christi in Herrlichkeit verpasst, weil sie einfach zu früh dahingeschieden sind. Eine Bibel, gar ein Neues Testament, in dem man nachlesen könnte, gibt es nicht. Das ist ja noch gar nicht geschrieben! Ein Brief der verwirrten Gemeinde erreicht den Apostel und zeigt, wie viel Grundlegendes hier noch fehlt.

Gerne wäre Paulus jetzt nach Thessaloniki zurückgereist und hätte das Versäumte aufgeholt. Vielleicht hätte er im zweiten Anlauf ja das angestrebte Ziel erreicht. Aber auch das bleibt ihm durch äußere Umstände verwert: "Wir aber, Brüder und Schwestern, nachdem wir eine Weile von euch getrennt waren - von Angesicht, nicht im Herzen -, haben wir uns desto mehr bemüht, euch von Angesicht zu sehen mit großem Verlangen. Darum wollten wir zu euch kommen, ich, Paulus, einmal und noch einmal, doch der Satan hat uns gehindert.", schreibt er an die Gemeinde. Thessaloniki: ein Trauma. Thessaloniki: Zeugnis des Scheiterns eines großen Apostels? Thessaloniki: das hätte anders laufen sollen! O Thessaloniki! Was mach' ich bloß mit dir?

Nicht nörgeln

In der Zwischenzeit wird Timotheus, sein Vertrauter, abgesandt und kehrt mit Nachrichten über den Zustand der Gemeinde zu Paulus zurück. Und dann schreibt Paulus einen Brief. Das ist etwas Besonderes -- viel mehr noch, als wir es auf den ersten Blick ahnen, weil wir Paulus ja als einen fleißigen Briefeschreiber kennen. Dabei ist dieser Brief der erste überhaupt, den Paulus sich zu schreiben gedrängt fühlt und unser Text von heute Morgen: die ersten Zeilen unseres Neuen Testaments. Und es ist erstaunlich, was Paulus hier schreibt. Vielmehr noch -- und das ist die erste wichtige Beobachtung heute -- es ist erstaunlich, was Paulus nicht schreibt!

Brüder und Schwestern, von Gott geliebt, wir wissen, dass ihr erwählt seid; denn unser Evangelium kam zu euch nicht allein im Wort, sondern auch in der Kraft und in dem Heiligen Geist und in großer Fülle. Ihr wisst ja, wie wir uns unter euch verhalten haben um euretwillen. Und ihr seid unsere Nachfolger geworden und die des Herrn und habt das Wort aufgenommen in großer Bedrängnis mit Freuden im Heiligen Geist, sodass ihr ein Vorbild geworden seid für alle Gläubigen in Makedonien und Achaia. Denn von euch aus ist erschollen das Wort des Herrn nicht allein in Makedonien und Achaia, sondern an allen Orten hat sich euer Glaube an Gott ausgebreitet, sodass es nicht nötig ist, dass wir darüber etwas sagen.

Kein Wort über das Trauma von Thessaloniki! Kein Wort über den Widerstand, die erzwungene Abreise, kein Wort über den kleinen, verzagten Haufen von Gläubigen. Kein Wort über ihre Zweifel, ihre Fragen, ihre Unwissenheit. Kein Wort über große Pläne, die nicht funktioniert haben. Kein Wort über irgendeines der vielen Dinge, über die Paulus zurecht jammern und klagen könnte (und das Paulus auch Jammern und Klagen kann, das beweist er zur Genüge in seiner späteren Korrespondenz mit den Korinthern.

Das fällt auf in unserer Zeit, in der das Jammern ja zum Volkssport geworden zu sein scheint. Ich wage gar nicht mir vorzustellen, wie es geklungen hätte, wenn dieser Brief vom Chefredakteur eines der großen Klatschblätter oder einem der sogenannten "besorgten Bürger" geschrieben worden wäre. Vielleicht wären wir da schon beim Hashtag #PaulusMussWeg.

Aber ich will gar nicht nur auf die bösen anderen schimpfen. Wir Menschen haben alle irgendwie die Tendenz zum Jammern. An das Schlechte, an das was schmerzvoll war, was nicht funktioniert hat, was uns weh getan hat, ... an alle diese Dinge erinnern wir uns oft und lange. Manchmal so sehr, dass das viele Gute darunter völlig untergeht. Im Extremfall sogar so sehr, dass in einem der reichsten, stabilsten, friedlichsten und sichersten Länder dieser Erde Menschen den Eindruck bekommen können, wir befänden uns kurz vor dem Untergang, man könne nicht mehr ohne Angst vor Mord und Totschlag aus dem Haus, wir würden von feindseligen Fremden überrannt und unsere Regierung sei in wirklich eine Diktatur mit dem Ziel, uns "abzuschaffen." Dabei haben wir in Wirklichkeit sehr wenige Gründe, uns zu beklagen.

Vielleicht sollten wir hier von Paulus lernen. Und die erste Lektion, aus dem Schweigen dieser ersten Briefzeilen des Neuen Testamtents, könnte das Ende des Jammerns sein. Oder, ganz kurz und griffig, mit zwei "N" zum besseren Merken: "Nicht nörgeln."

Das Gute entdecken

Stattdessen könnten wir, wie Paulus es hier tut, zweitens wieder neu lernen, das Gute zu entdecken. Das gibt es nämlich an allen Ecken und Enden, in großen und kleinen Dingen, manchmal riesig und unübersehbar und manchmal an völlig unerwarteter Stelle. Nicht nur im Thessaloniki der Antike. Auch hier und heute, in dieser Welt. In Europa. In Deutschland. In Tailfingen. In deinem und in meinem Leben. Wir müssen es nur entdecken--vielleicht neu entdecken, was wir bisher viel zu oft übersehen haben, weil wir uns viel zu sehr auf alles das konzentrieren, was nicht funktioniert.

Das Gute zu entdecken heißt nicht, das harte Leben schönzureden. Es wäre Lüge, immer so zu tun, als wäre alles in Ordnung. Wir brauchen keine rosarote Brille, die uns aus vielem Negativem etwas Positives vorgaukelt. Ja, es gibt Dinge im Leben, die schlecht, unbegreiflich, schmerzhaft und böse sind. Aber es gibt auch viele andere, viele gute Dinge. Es gibt nicht nur Dornen, sondern auch Rosen. Es gibt nicht nur Unkraut, sondern auch Blumen. Es gibt nicht nur unhöfliche Menschen, keifende Nachbarn und ungerechte Vorgesetzte. Es gibt auch Menschen, die mir gut tun, die mir Freude bringen, die mich lieb haben. Es gibt nicht nur Probleme, sondern auch viele gute Lösungen (nicht für alles, aber für mehr, als uns oft bewusst ist). Es gibt nicht nur Regentage (wobei wir für die dieses Jahr besonders dankbar sein müssen), sondern auch wieder Sonne. Sommer, Herbst und Winter. Nicht nur vertrocknete Weizenfelder, sondern auch eine hervorragende Obsternte. Es gibt freundliche Begegnungen und mutmachende Worte. Es gibt neue Aufbrüche, auch in Tailfingen. Es gibt Ärzte, Krankenhäuser, Feuerwehr und Müllabfuhr. Es gibt ein soziales Netz, das gestrandete Menschen auffängt. Es gibt wunderschöne Landschaften. Es gibt Sonne am Abend auf der Terrasse im Garten. Es gibt Polizei, die nicht willkührlich handelt und Gerichte, die für Gerechtigkeit sorgen. Es gibt Wahlfreiheit und Wahlmöglichkeiten. Es gibt so vieles Gute, das ich oft für so selbstverständlich halte, dass ich es gar nicht mehr sehe.

Da muss ich also lernen. Man könnte das eine "geistliche Übung" nennen. Damit haben wir es im Evangelischen oft nicht so, aber Übung tut tatsächlich nicht nur im Sport gut. Es gibt ganz unterschiedliche Arten wie man das anfangen kann:

1. Berühmt geworden ist die Übung mit den drei Steinen. Ich stecke morgens drei kleine Steine in die Hosentasche. Wenn mir während des Tages etwas Gutes begegnet, dann wechselt ein Stein in die andere Hosentasche. Probieren sie es einmal aus: Am Anfang steckt dort abends vielleicht nur ein Stein. Aber dann entdecken sie mehr. Bald sind es zwei, dann drei, und irgendwann müssen sie die Übung anders fortsetzen, weil sie gar nicht so viele Steine herumschleppen können, wie sie inzwischen brauchen.

2. Im April habe ich einen Zeitungsartikel über Thomas Klein, den Juniorchef des Spielwarenladens in der Hechinger Straße hier in Tailfingen gelesen. Herr Klein hatte sich lange genug darüber aufgeregt, dass viele Menschen sich immer nur über Mißstände hier am Ort beklagen. Er begann, die guten Dinge aus Tailfingen zu sammeln und zu schreiben. Seit 2014 dokumentiert er, was sich hier bei uns positiv verändert. Diese Woche habe ich Herrn Klein besucht und mir von seiner Liste erzählen lassen. Seit 2014 dokumentiert er Investitionen, Geschäftseröffnungen, Entwicklungen in Tailfingen. Hier ist seine Liste. Es hat mich gefreut, wie lang sie ist. Hätten Sie es gedacht, dass sich über Tailfingen so viel Gutes sagen lässt? Nein? Vielleicht sollten sie auch einmal eine Liste schreiben!

3. Einige meiner Freunde haben einen etwas moderneren Weg gefunden, gute Dinge zu sammeln. Jedes Mal, wenn ihnen etwas Gutes begegnet, schreiben sie es im Internet -- auf Facebook, Twitter, Instagram oder wo sie sonst gerade unterwegs sind. Mit dem Smartphone geht das ja ganz einfach--wenn's sein muss, sogar mit Foto. Damit das alles nicht untergeht, bekommt es einen sogenannten "Hashtag", ein Kennzeichen. #dnkgtt heißt der, weil man auf Twitter Zeichen sparen muss. "Dank sei Gott" heißt das voll ausgeschrieben. Ich und viele andere, wir lesen das dann und denken verwundert: "Stimmt. Das ist mir gar nicht aufgefallen. Gott sei Dank dafür!"

Gott hinter den Dingen wahrnehmen

Und damit sind wir bereits bei der dritten Lektion, die ich von Paulus lernen will: Dem Danken!

Wir danken Gott allezeit für euch alle und gedenken euer in unsern Gebeten und denken ohne Unterlass vor Gott, unserm Vater, an euer Werk im Glauben und an eure Arbeit in der Liebe und an eure Geduld in der Hoffnung auf unsern Herrn Jesus Christus.

Dabei ist das gar nicht offensichtlich, selbst wenn man das Gute nicht mehr übersieht. Zumindest bei Paulus nicht: Sollte der sich nicht zuallererst selbst auf die Schultern klopfen, nachdem ihm Timotheus berichtet hat, dass seine Arbeit an Thessaloniki doch nicht ganz spurlos vorübergegangen ist? Gebührt nicht ihm und seiner Leistung der Dank, dass hier wider alles Erwarten eine Gemeinde entstanden ist, die --trotz aller Mangelerscheinungen -- lebt und Zeugnis vom Evangelium gibt?

Offensichtlich ist das mit dem Danken auch bei mir nicht: Wieso sollte ich Gott für mein Auto danken? Für das Essen auf dem Tisch und die Blumen im Garten? Dafür, dass es in unserem Land eine Rente gibt, und eine funktionierende Justiz, und eine Bundeskanzlerin, die besonnen handelt? Was kann Gott dafür? Mein Auto habe doch ich gekauft! Von meinem Gehalt! Das Essen habe ich gekocht. Und wer hat den Garten gemacht? Da gibt es doch diesen Witz von dem Mann, der anfängt, einen verwilderten Garten zu pflegen. Als der Pfarrer vorbeikommt und bewundernd die von Gott geschaffene Blumenpracht rühmt, sagt der Mann nur trocken: "Sie hätten den Garten mal sehen sollen, als sich Gott noch allein darum gekümmert hat!" Und die Rente? Da haben Sie doch jahrelang eingezahlt, oder nicht?

Sie haben ja Recht! Und doch: Wer dankt, der hat ein Geheimnis des Glaubens entdeckt: Er hat gelernt, in und hinter den guten Dingen des Lebens die Gegenwart Gottes, der mich begleitet, erhält und segnet, wahrzunehmen. Das ist ein reich machender Glaube, der mich in den guten Momenten stärkt und fähig macht, auf Gottes Gegenwart auch dann zu vertrauen, wenn nicht alles so rosig ist. Wer danken kann, hat einen Schatz gefunden!

So will ich mir neu die Augen öffnen lassen für das Gute, mit dem Gott mich segnet. Ich will mich nicht blenden lassen von dem Negativen (das es gibt), bis ich am Ende vor lauter Bäumen den Wald, oder vor lauter Unkraut den Blumengarten nicht mehr sehe. Wie Paulus will ich lernen "allezeit" zu danken, statt immer nur zu klagen. Und ich glaube, dass das ganz von selbst meinen Blick auf das Leben, die Menschen, die Welt und mich verändern wird. Das wünsche ich mir, für mich, für Sie, für uns alle.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus.

 

Predigttext

1. Thessalonicher 1,2-10

In Kürze

Immer wieder das Gleiche: Wenn es mir schlecht geht, dann vergesse ich zu gerne, wie viel Gutes mir schon in meinem Leben geschenkt wurde. Geht es mir aber wieder gut, dann kommt das mir selbstverständlich vor.

Hauptpunkte der Predigt

Dran denken:
  1. Nicht nörgeln.
  2. Das Gute entdecken.
  3. Gott hinter den Dingen wahrnehmen.

Fragen zur Vertiefung

Zu dieser Predigt hat Christoph eine Reihe von Fragen hinterlegt, die in der Kleingruppe zur Vertiefung weiter besprochen werden können:

  1. Was ist dir in den letzten Tagen Gutes geschehen?
  2. Wo kannst du Gott in diesen Dingen entdecken?
  3. Soll das heißen, dass wir die negativen Seiten des Lebens jetzt einfach vergessen und so tun, als gäbe es sie nicht?
  4. Mach einmal bewusst eine der "geistlichen Übungen" zur Dankbarkeit, die in der Predigt erwähnt wurden. Wie geht es dir dabei? Was entdeckst du?

Über Christoph

Christoph Fischer (* 1978) ist Pfarrer der Evangelischen Landeskirche in Württemberg auf der Pfarrstelle „Erlöserkirche“ in Albstadt-Tailfingen.

Christoph ist verheiratet mit Rebecca. Gemeinsam haben sie drei Töchter.