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Aufnahme der Predigt (20:21)
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Die Predigt "Fürchte dich nicht" von Christoph Fischer und alle dazu gehörigen Ressourcen (Predigtzettel, Aufnahme) sind lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. Verwendete Bilder stehen eventuell unter eigenen Lizenzbedingungen. Ausdrücklich von der Creative Commons-Lizenz ausgenommen sind die Logos und Namen der Gemeinde, in der die Predigt gehalten wurde und ihrer Arbeitsbereiche.

Gnade mit euch und Friede von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn!

Liebe Schwestern und Brüder in Jesus Christus,

Es ist der letzte Sonntag nach Epiphanias. Auch an den allerletzten Orten werden die Weihnachtsbäume abgebaut. Weihnachten ist schon wieder nur eine ferne Erinnerung, obwohl die Epiphaniaszeit da ja noch dazu gehört. Dass die Erscheinung Gottes bei den Menschen mehr bedeutet als ein niedliches Kind in der Krippe. Christ ist erschienen, uns zu versühnen. Das haben wir in den letzten Wochen gehört. Und jetzt ist auch diese Zeit vorbei.

Uns alle hat ja sowieso schon längst der Alltag wieder. Das ist nicht grundsätzlich schlecht: Der Alltag, das ist dort, wo das Leben stattfindet. Der Alltag ist der größte Teil unseres Lebens, eine wichtige Zeit, die man nicht immer einfach abwerten sollte. Im Alltag begegnen uns die vielen großen und kleine Freuden des Lebens, oft auch an überraschender Stelle. Also reden wir nicht schlecht über den Alltag!

Aber genausowenig können wir so tun, als sei im Alltag immer alles einfach und in Ordnung. Im Gegenteil: Unser Alltag bringt eben auch die kleinen und großen Herausforderungen des Lebens mit sich. Die Schwierigkeiten. Die Dinge, mit denen wir nicht fertig werden. Das, was uns Sorge bereitet. Und oft auch Angst macht.

"Niemand hat etwas davon, wenn er Angst hat", sagt Rocca, die elfjährige Heldin des Films "Rocca verändert die Welt", den wir gestern Nachmittag in der Erlöserkirche gezeigt haben. Und dann beginnt sie, fröhlich, unbeschwert und völlig furchtlos, die Menschen um sich herum zu ändern. Ein wunderschöner Film. Ein wunderschöner Traum auch, zumindest für die meisten von uns: So einfach ist es nämlich nicht, im Leben gar keine Angst zu haben. Sich nie Sorgen zu machen. Sich nie Fragen über die Zukunft zu stellen, und über die Vergangenheit gleich mit.

So einfach ist es nicht. Niemand kann einfach beschließen, keine Angst mehr zu haben.

Ich möchte euch, liebe Geschwister, heute gerne mit auf die griechische Insel Patmos nehmen. Zurück ins erste Jahrhundert der Christenheit. Dort werden wir einem Seher begegnen, einem Propheten namens Johannes, der sich als "Bruder und Mitgenosse an der Bedrängnis" vorstellt. So ganz eindeutig wird es aus dem Bibeltext, den wir gleich lesen, nicht werden, was genau Johannes Sorgen bereitet. Aber wer geschichtlich ein wenig bewandert ist, findet schnell heraus, dass dieser Teil der Bibel in einer Zeit geschrieben wurde, in der die Menschen, die sich zu Jesus Christus bekannten, unbarmherzig verfolgt wurden. Man muss also gar nicht lange nachdenken, um zu ahnen, um welche "Bedrängnis" es sich handelt.

Im Vergleich dazu geht es uns heute geradezu paradiesisch gut hier in Deutschland. Uns trennen Welten von der Situation der Christen im ersten Jahrhundert. Wir haben gewiss keinen Grund zu jammern, und uns Sorgen zu machen. Solche Vergleiche könnte man natürlich ebensogut mit vielen anderen Situationen ziehen. Sehr oft findet man dann ganz schnell Menschen, denen es noch viel schlechter geht als uns in unserem Alltag. Aber solche Vergleiche helfen nicht. Wenn du mitten drinsteckst in Nöten, in Sorgen und Problemen, dann gibt es dir wenig Trost, zu wissen, dass alles noch viel schlimmer sein könnte. Deine Sorgen werden dadurch nicht weniger. Dein Schmerz verschwindet dadurch nicht. Vergleichen hilft nicht.

Was uns aber helfen könnte, ist das, was andere Menschen in oft noch viel schlimmeren Situationen getragen hat. Das letzte Buch der Bibel, die "Offenbarung des Johannes", wurde als tröstliche Botschaft an Menschen in Not und Bedrängnis geschrieben. Hören wir also hin und schauen, was ihnen geholfen hat. Vielleicht kann es ja auch uns in unseren Alltagssorgen eine Hilfe sein. Ich lese uns aus dem ersten Kapitel der Offenbarung den Predigttext für heute:

Ich, Johannes, euer Bruder und Mitgenosse an der Bedrängnis und am Reich und an der Geduld in Jesus, war auf der Insel, die Patmos heißt, um des Wortes Gottes und des Zeugnisses Jesu willen. Ich wurde vom Geist ergriffen am Tag des Herrn und hörte hinter mir eine große Stimme wie von einer Posaune, die sprach: Was du siehst, das schreibe in ein Buch und sende es an die sieben Gemeinden: nach Ephesus und nach Smyrna und nach Pergamon und nach Thyatira und nach Sardes und nach Philadelphia und nach Laodizea. Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter und mitten unter den Leuchtern einen, der war einem Menschensohn gleich, der war angetan mit einem langen Gewand und gegürtet um die Brust mit einem goldenen Gürtel. Sein Haupt aber und sein Haar war weiß wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme und seine Füße gleich Golderz, wie im Ofen durch Feuer gehärtet, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht. Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot; und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. (Offenbarung 1,9-18 L17)

Liebe Schwestern und Brüder in Jesus Christus,

Damit hat Johannes nicht gerechnet: Mitten in den Sorgen und der Bedrängnis erklingt eine Stimme. Eine Hand legt sich auf seine Schulter. "Fürchte dich nicht!"

Es ist auffällig, wie oft Gott ausgerechnet diesen Satz den Menschen zuspricht. "Fürchte dich nicht!" Es scheint, als müssten wir das immer wieder hören. "Fürchte dich nicht!"

"Fürchte dich nicht, Abraham!" sagt er zu einem, der auf unbekannten Wegen in eine ungewisse Zukunft unterwegs ist. Das braucht viel Vertrauen und eine gehörige Portion Mut, der nicht immer einfach aufzubringen ist. "Ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn!", sagt Gott. "Also: Fürchte dich nicht!"

"Fürchte dich nicht, Hagar!", sagt er zu einer, die allein mit ihrem Kind in der Wüste ist, ausgestoßen, mutlos, ohne Hoffnung. "Ich habe dich gehört.", sagt Gott. "Ich habe dich nicht vergessen, nicht übersehen, dich nicht im Stich gelassen. Ich helfe dir. Also: Fürchte dich nicht!"

"Fürchte dich nicht, Isaak!", sagt er zu einem, dessen Vater große Fußstapfen hinterlassen hat. Ob er die wohl wirklich ausfüllen kann? Ob er das schaffen wird, oder doch eher bitter versagen. Sich blamieren vielleicht, vor allen, die große Hoffnungen auf ihn setzen. Und dann steht er nach dem Tod des Vaters vor der ersten Schwierigkeit, unsicher und zaghaft, und plötzlich hört auch er die Stimme, die seinem Vater so vertraut war. "Fürchte dich nicht!"

"Fürchte dich nicht, Jakob!", sagt Gott zu einem, dem das Leben viele Höhen und Tiefen, viele Kämpfe und Herausforderungen beschert hat. Er hatte schon alles, was er liebte, verloren. Alles aufgegeben und bitterlich geweint. Und plötzlich ist da neue Hoffnung: Sein verloren geglaubter Sohn, Josef, der lebt! Durch ihn hat Gott Gutes für die ganze Familie getan. Aber diese Hoffnung heißt auch: Aufbrechen, in ein fernes Land, nach Ägypten. Kann das ein alter Kämpfer in seinen letzten Tagen noch einmal wagen? Und dann ist Gott da: "Fürchte dich nicht!"

"Fürchte dich nicht, Mose!", spricht Gott zu einem, der die riesengroße Aufgabe bekommen hat, ein widerspenstiges Volk durch die Wüste zu führen, nur auf das Wort einer Verheißung hin -- von einem unsichtbaren Gott noch dazu. Ständig begegnen ihm neue Probleme und er droht, am Druck dieser Aufgabe zu zerbrechen. Aber er ist nicht allein: "Fürchte dich nicht!", sagt Gott vor einer der großen Schlachten. "Ich habe die Feinde in deine Hand gegeben."

"Fürchte dich nicht, Josua!", sagt Gott zu einem Heerführer, der an der Schwelle zum Land Kanaan steht und plötzlich seinen Mentor verloren hat. Mose, der immer da war, der immer alles wusste, der sich immer so sicher war, was Gott gerade sagt. Jetzt ist er allein und die Verantwortung lastet schwer auf seinen Schultern. Und plötzlich weiß auch er, was Gott gerade sagt: "Fürchte dich nicht!"

"Fürchte dich nicht, König Ahas!", ruft in Gottes Namen der Prophet Jesaja dem Herrscher seines Landes zu. Ein übermächtiges Heer ist ins Land eingefallen, hat alles verwüstet und die Hauptstadt belagert. Militärisch gibt es nicht die geringste Hoffnung. Bei Gott schon. "Fürchte dich nicht!" Und damit alle wissen, dass man sich auf Gott verlassen kann, verspricht er ein Zeichen. Weder Ahas noch Jesaja ahnen da schon, wie weit dieses Zeichen über ihre Situation hinausgeht: "Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel." Immanuel. Gott mit uns. "Fürchte dich nicht!"

"Fürchtet euch nicht!", das haben wir ja gerade noch aus der Weihnachtsgeschichte im Ohr. In einem besetzten Land, in einer dunklen Nacht, in eine kleine Schar von Männern ohne Bedeutung, ohne Hoffnung, ohne irgendetwas, was uns erwarten ließe, dass sich die Welt gerade bei ihnen verändern würde. "Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids!"

"Fürchtet euch nicht!" Da sind wir plötzlich wieder mitten drin in der Epiphaniaszeit. Euch ist der Heiland geboren. Christus der Herr.

"Fürchtet euch nicht!", das klingt trotzdem immer noch ein wenig nach Rocca. Und nach Pippi Langstrumpf. Und vielleicht haben sich die völlig überrumpelten Hirten auch so ihre Fragen gestellt, nachdem sie das Kind in der Krippe gesehen hatten. Wie soll uns der helfen? Was soll das an unserer Situation ändern? Wie könnten wir um dieses Kindes Willen unsere Ängste überwinden?

So einfach ist es nicht. Niemand kann einfach beschließen, keine Angst mehr zu haben.

"Fürchte dich nicht, Johannes!", sagt einer und legt ihm die Hand auf die Schulter. Und als Johannes sich umdreht, um zu sehen, wer da zu ihm redet, da haut es ihn buchstäblich um. Denn der, der da vor ihm steht, ist wie kein anderer auf der ganzen Welt. Im ganzen Universum gibt es niemanden wie ihn. Weiß wie Schnee und mit Augen wie Feuer. Füße wie Gold und eine Stimme wie großes Wasserrauschen. Sterne in der Hand und ein Schwert im Mund. Sein Gesicht leuchtet wie die Sonne selbst. Man spürt förmlich, wie Johannes um Bilder ringt, um das völlig unbeschreibliche zu Beschreiben. Einer, "wie ein Menschensohn", sagt er und bedient sich damit an Bildern aus den alten Propheten, bei Daniel und Hesekiel und bei den Himmelsvorstellungen seiner Zeit.

Einer, "wie ein Menschensohn", und langsam dämmert es ihm und auch uns, wen er da vor sich hat. "Ich bin der Erste und der Letzte" -- Anfang und Ende, alles umfassend. Himmel und Erde, Zeit und Ewigkeit liegen in seiner Hand. "Ich war tot, und siehe ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit." Gestorben. Hinabgestiegen in das Reich des Todes. Am dritten Tage auferstanden von den Toten. Aufgefahren in den Himmel. Er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters. Sterne in  seiner Hand und Himmelsleuchter um ihn her, sagt Johannes. "Und ich habe die Schlüssel des Todes und der Hölle." Schlüsselgewalt. Vollmacht. Von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und Toten. Auferstehung der Toten. Und das ewige Leben.

"Fürchte dich nicht!", sagt Jesus Christus. Der Herr. Der Auferstandene. Der Herrscher über Himmel und Erde. Und er legt seine Hand auf die Schulter des Johannes.

Liebe Schwestern und Brüder,

Genau das ist es, was Menschen hören müssen, die um ihres Glaubens willen verfolgt werden. Die sich einer unüberwindlichen Übermacht gegenüber sehen. Die von ihren Problemen überwältigt zu werden drohen.

"Was du siehst, das schreibe in ein Buch", sagt Jesus selbst zu Johannes. Das müssen die anderen hören. Das müssen sie wissen. Das wird ihnen helfen in ihrer Angst.

"Fürchte dich nicht." Jesus ist immernoch da. Er, der versprochen hat, bei uns zu sein bis an das Ende der Welt, hat uns in der Zwischenzeit nicht vergessen. Auch wenn es für uns manchmal fast so aussieht. Er ist da.

"Fürchte dich nicht." Und der, der das sagt, ist nicht nur irgendjemand. Es ist auch nicht nur der Jesus unserer ausgewählten Erinnerungen. Das kleine Kind in der Krippe. Der sanfte Bote Gottes, der durch's Land zieht und redet. Der leidende Gottesknecht, der sein Leben am Kreuz verliert. Nein! Weit gefehlt! Der, der hier redet, ist der Auferstandene. Den nicht einmal der Tod halten konnte. Der auf ganzer Linie gesiegt hat. Der auf dem Platz des himmlischen Herrschers sitzt.

Wer ihn auf seiner Seite weiß, braucht keine Angst mehr zu haben.

"Fürchte dich nicht", sagt Jesus und legt seine Hand auf Johannes' Schulter. Und durch ihn auf die Schulter aller seiner leidenden Glaubensgeschwister. "Fürchtet euch nicht."

Liebe Schwester, lieber Bruder in Jesus Christus,

Jetzt hast du einmal geblinzelt und schon sind wir nicht mehr auf Patmos, sondern in der Pauluskirche in Tailfingen. Es ist Sonntag. Wir sind hier und singen und beten und bekennen unseren Glauben. Und nach einer guten Stunde gehen wir durch die Kirchentür hinaus und der Alltag wartet. Der hat sich in der Zwischenzeit nicht verändert. Wenn du mit Sorgen und Ängsten hier hereingekommen bist, ist es nicht unwahrscheinlich, dass die auch eine Stunde später noch auf dich warten.

Aber du trittst ganz anders durch diese Kirchentür, als du vorher hereingekommen bist.

"Was du siehst, das schreibe in ein Buch", hat Jesus selbst zu Johannes gesagt. Nicht nur für die Menschen im ersten Jahrhundert. Auch für uns. Und wir haben heute morgen davon gelesen und ein Stück weit neu begriffen, wer es ist, der auch uns versprochen hat, alle Tage bei uns zu sein, bis an der Welt Ende. Es ist derselbe, der ein paar Augenblicke zuvor sagte: "Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden."

In den Worten des Johannes begegnen wir ihm heute neu. Wir staunen über seine mächtige Erscheinung. Und wir hören ihn zu Johannes sagen: "Fürchte dich nicht." Nicht nur zu Johannes. Auch zu uns. Auch zu mir. Dann legt er seine Hand auf Johannes' Schulter und durch die Worte des Evangeliums hindurch auch auf die unsere. "Fürchte dich nicht. Ich bin bei dir."

Egal, ob uns draußen die Sonne entgegenstrahlt oder der Regen in Strömen fällt; egal, was der Alltag heute und in den kommenden Tagen mit sich bringt: Seine Hand wir weiter genau da sein. Auf deiner Schulter. Wenn du sie spürst, dann weißt du, dass der Herr der Himmels und der Erde bei dir ist. Und dann hörst du durch all die Alltagsdinge hindurch seine Stimme, die zu dir sagt:

"Fürchte dich nicht."

Möge das deiner Angst ein Ende bereiten.

Amen.

 

Predigttext

Offenbarung 1,9-18

In aller Kürze

Mitten in Sorge, Not, und Angst legt sich plötzlich eine Hand auf deine Schulter: "Fürchte dich nicht!"

Fragen zur Vertiefung

Zu dieser Predigt hat Christoph eine Reihe von Fragen hinterlegt, die in der Kleingruppe zur Vertiefung weiter besprochen werden können:

  1. Wovor hast du Angst?
  2. Wie Johannes hatten Menschen immer wieder Begegnungen mit Gott, die ihnen die Augen für seine Größe und seinen Beistand im Alltag vor Augen malten. Wo bist du ihm begegnet? Was hat dir da Mut gemacht?
  3. Zu unserem Bild von Jesus Christus gehören die Auferstehung und die Erhöhung auf den Thron Gottes genauso wie seine geringe Geburt und sein Tod am Kreuz. Wie würdest du den Jesus Christus, an den du glaubst, beschreiben?

Über Christoph

Christoph Fischer (* 1978) ist Pfarrer der Evangelischen Landeskirche in Württemberg auf der Pfarrstelle „Erlöserkirche“ in Albstadt-Tailfingen.

Christoph ist verheiratet mit Rebecca. Gemeinsam haben sie drei Töchter.

Pfarrer