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Die Predigt "Honigsüße Worte" von Christoph Fischer und alle dazu gehörigen Ressourcen (Predigtzettel, Aufnahme) sind lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. Verwendete Bilder stehen eventuell unter eigenen Lizenzbedingungen. Ausdrücklich von der Creative Commons-Lizenz ausgenommen sind die Logos und Namen der Gemeinde, in der die Predigt gehalten wurde und ihrer Arbeitsbereiche.

Gnade mit euch und Friede von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn!

Liebe Schwestern und Brüder in Jesus Christus,

Weil wir die Predigttexte von zwei Sonntagen getauscht haben, geht es heute mit dem Text des kommenden Sonntags, "Sexagesimae", um Gott, der zu uns redet. Oder vielmehr um die Frage, wie wir mit seinem Wort umgehen. Gelegenheit, das zu erproben, haben wir gleich von Anfang an: Gott will nämlich zu uns reden, wenn wir die Texte der Bibel lesen, hören und verstehen. Schauen wir also, was er heute zu uns spricht. Ich lese aus dem Buch des Propheten Hesekiel, aus dem zweiten Kapitel und bis hinein in den Anfang des dritten Kapitels:

Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, stelle dich auf deine Füße, so will ich mit dir reden. Und als er so mit mir redete, kam der Geist in mich und stellte mich auf meine Füße, und ich hörte dem zu, der mit mir redete.
Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, ich sende dich zu den abtrünnigen Israeliten und zu den Völkern, die von mir abtrünnig geworden sind. Sie und ihre Väter haben sich bis auf diesen heutigen Tag gegen mich aufgelehnt. Und die Kinder, zu denen ich dich sende, haben harte Köpfe und verstockte Herzen. Zu denen sollst du sagen: "So spricht Gott der HERR!"
Sie gehorchen oder lassen es - denn sie sind ein Haus des Widerspruchs -, dennoch sollen sie wissen, dass ein Prophet unter ihnen gewesen ist.
Aber du, Menschenkind, höre, was ich dir sage, und widersprich nicht wie das Haus des Widerspruchs. Tu deinen Mund auf und iss, was ich dir geben werde. Und ich sah, und siehe, da war eine Hand gegen mich ausgestreckt, die hielt eine Schriftrolle. Die breitete sie aus vor mir, und sie war außen und innen beschrieben, und darin stand geschrieben Klage, Ach und Weh. Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, iss, was du vor dir hast! Iss diese Schriftrolle und geh hin und rede zum Hause Israel!
Da tat ich meinen Mund auf und er gab mir die Rolle zu essen und sprach zu mir: Du Menschenkind, gib deinem Bauch zu essen und fülle dein Inneres mit dieser Schriftrolle, die ich dir gebe. Da aß ich sie, und sie war in meinem Munde so süß wie Honig. (Hesekiel 2,1-5.8-10;3,1-3)

Möge Gottes Wort durch unsere Ohren in unsere Herzen dringen und dort Wurzeln schlagen und Früchte tragen in unserem Leben.

Liebe Schwestern und Brüder in Jesus Christus,

Da braut sich etwas zusammen im Land. Überall hört man sie diskutieren. "So kann es nicht weitergehen." "Wir lassen uns nicht bevormunden." "Unser Land zuerst." Das Land ist voll von besorgten Bürgern. Sie analysieren die Zustände im Land und das Ergebnis ist vernichtend. Runtergewirtschaftet. Fehlgeleitet. Das ganze Land ist voll mit Fremden, mit einer anderen Kultur, einer anderen Religion. Aus dem einst großen Reich ist ein drittklassiger Vasallenstaat geworden. Unbedeutend im Gefüge der Weltmächte. Gekränkt sind sie, die Auserwählten unter den Völkern. Aber nicht mehr lange. Jetzt ist ihre Zeit gekommen. Jetzt werden Sie den Aufstand proben. Der kleine Mann gegen die mächtigen Eliten. Und manch einer hat schon große Fantasien: "Wir werden sie jagen... raus aus unserem Land. Irgendwo im Osten entsorgen, auf Nimmerwiedersehen!"

Mit geschickter Propaganda hat man die Menschen eingefangen. Mit honigsüßen Worten: Man hat an ihren Ehrgeiz appelliert, an ihren Nationalstolz. Dem kleinen Mann das Gefühl gegeben, einmal groß rauskommen zu können. Unabhängig. Heldenhaft gar. Man hat den unterschwelligen Neid angefacht, auf andere, denen es besser geht. Man hat mit den Ängsten der Menschen gespielt, mit der Überforderung durch all die großen Veränderungen der letzten Jahre. "Da erkennt man ja sein Land nicht mehr wieder. Ist das noch unsere Heimat?" Man hat Erinnerungen wachgerufen an eine großartige Vergangenheit, hat die Geschichte umgeschrieben, gesäubert und immer mehr glorifiziert, so dass die Menschen sich zurücksehnen zu den besseren Zeiten von Früher. Früher. Vor der Katastrophe. Vor der Schmach, der großen Niederlage -- damals, als der Führer des Volkes in die Hand der Feinde fiel. Im Herzen der Hauptstadt erinnert das große Mahnmal der Schande daran, dass man einem fremden Volk Tribut zollt.

Lange genug! Aber nicht mehr länger.  Da braut sich etwas zusammen im Land! Haben sie denn nichts aus der Geschichte gelernt?

Natürlich kann man die Fehler der Vergangenheit nicht verleugnen. Man kann nicht ungeschehen machen, was für alle sichtbar war: dass man Gottes Wege verlassen hatte. Die Sünde schrie zum Himmel. So groß ist die Schuld! Man kann sie nicht verstecken. Aber kleinreden kann man sie: Die Fehler unserer Väter sind doch nicht mehr als ein Vogelschiss in der langen Erfolgsgeschichte eines ganz besonderen Volkes!

Haben sie denn nichts gelernt?

Einer hat alles miterlebt. Jahre des Abfalls von Gott. Den Krieg. Die Übermacht der Feinde. Die Zerstörung. Die Niederlage.

Einer kann sich daran noch gut erinnern. Es ist ja erst fünf Jahre her, dass Babylon in Israel einfiel und den König und seine Männer gefangen wegführte. Sein Name ist Hesekiel. Und er ist einer von Gottes Propheten.

Einer der Stimmen hört. Zu dem Gott selbst spricht. Durch den Gott reden will. Damit es alle hören. Ein Sprachrohr Gottes, sozusagen.

Hesekiel hat sich das nicht ausgesucht. Im Gegenteil: Er ahnte nichts, als er ganz plötzlich von Gott berufen wurde. Die "Hand des Herrn kam über ihn", erzählt er (Hes. 1,3) und dann sah er plötzlich eine große Vision. Mitten hinein in die unbeschreibliche Herrlichkeit Gottes darf er blicken. Hesekiel ringt förmlich um Worte, um das Unerzählbare zu beschreiben, dass er da sah. Und dann spricht Gott. "Du Menschenkind. Ich will mit dir reden."

Propheten gibt es wie Sand am Meer. Jedes Land hat seine eigenen. Die meisten davon sind Berufspropheten. Ihr Platz ist am Hof, im Auftrag des Königs. Was sie so von sich geben, könnte man im Grunde schon vorhersagen. Eine gleichgeschaltete Masse, die genau das prophezeit, was ihr Auftraggeber hören möchte. Wer nur auf sie hört, hat jeden Bezug zur Realität verloren. Eine Filterblase würde man das heute nennen. Je öfter eine Lüge wiederholt wird, desto mehr Menschen beginnen, sie zu glauben. Und manchen hört man eben lieber zu als anderen: Was sie sagen, bestätigt die eigene Position. Es schmeichelt dem Ego. Und es streichelt die eigenen, unerreichten Träume. Honigsüße Worte eben. Auf die hört man gerne.

Die wahren Propheten, Gottes Gesandte, sind da ganz anders. Die Propheten der Bibel gehen den Mächtigen gegen den Strich. Sie nehmen selten ein Blatt vor den Mund und haben noch seltener die Sympathien des Mainstreams auf ihrer Seite. Sie ecken an mit ihrer Botschaft. Sie sind unangenehm. Sie decken Schuld auf, erinnern an Versäumnisse und haben es nicht nötig, irgendjemand Honig um den Bart zu schmieren.

Hesekiel ist da keine Ausnahme -- auch wenn er in unserem heutigen Text gerade erst berufen wird und noch wenig darüber weiß, was er eigentlich in Gottes Namen sagen soll. Hier redet Gott ja noch nicht zu seinem Volk. Hier redet er zunächst einmal zu seinem Propheten. Und schon was der zu hören bekommt, ist harte Kost: Ein widerspenstiges Publikum sagt Gott ihm voraus. Harte Köpfe und verstockte Herzen. "Lügenprophet!" werden sie schreien, wenn er kommt. Und lieber denen zuhören, die ihnen angenehmere Dinge sagen: Honigsüße Worte. Auf die hört man gerne.

Fünf Jahre vorher hatte das seine Konsequenzen. Jahrhundertelang hatte Gott sein Volk durch Propheten ermahnt, doch zurückzukehren zu ihm. Jahrhundertelang hatte man deren Worte in den Wind geschlagen. Höhnisch mit den Achseln gezuckt. Über die Gutmenschen mit ihren veralteten Werten gelacht und dann gelebt, wie man es selbst wollte. Gottes Wort verhallte ungehört. Die Worte der anderen waren immer süßer. Und auf die hörte man gerne.

Dann kam der Tag, an dem das alles ein Ende hatte. Jetzt war das Gericht nicht mehr nur eine Drohung. Eine Weltmacht aus dem Nordosten, die Babylonier, überrollte das kleine Land Juda förmlich. Politische Allianzen, an die man sich klammerte, mit starken Nachbarn wie Ägypten, halfen da auch nicht mehr. Eine Schlacht um die andere ging verloren. Jerusalem fiel in die Hände der Feinde. Der Tempelschatz wurde geplündert. Der König und seine treuen Gefolgsleute -- die ganze Oberschicht des Landes -- mussten als Gefangene ins Exil gehen. In die Fremde. Der neue König war nur eine Marionette der Babylonier, die für die Zukunft nicht nur untertänige Treue, sondern auch Unsummen an jährlichen Tributzahlungen forderten. Mit einem Schlag waren alle Träume Judas ausgeträumt: vom davidischen Großreich, auf dem Königsthron bis in Ewigkeit. Von der besonderen Erwählung des Volkes, als unantastbarer Augapfel Gottes. Von der Heiligkeit seines Tempels, mitten unter den Menschen. Aus. Der. Traum.

Eigentlich hätte man da doch lernen müssen. Eigentlich wäre das doch der Zeitpunkt für Einsicht gewesen. Für Umkehr. Für eine Bußbewegung. "Nie wieder", hätte das Schlagwort der Stunde werden müssen. Damit sich die Geschichte nicht wiederholt.

Vielleicht war das auch am Anfang so. Aber lange hat es nicht ausgehalten. "Die Geschichte lehrt die Menschen, daß die Geschichte die Menschen nichts lehrt.", soll Mahatma Ghandi gesagt haben. "Wohl wahr", würde Hesekiel vielleicht seufzen.

Denn schon regen sich die alten Geister wieder. Man hätte es nicht für möglich gehalten, aber die alten Parolen sind wieder zum Leben erwacht. Ein Gespenst geht um in Juda: Wieder redet man von der Einzigartigkeit des Volkes; von garantiertem himmlischen Beistand; gar vom Endsieg über die Feinde. Wieder ist man sich seiner Unverwundbarkeit so sicher, dass man glaubt, alle Warnungen in den Wind schlagen zu können. "Gott mit uns", so meint man sich sicher zu wissen. Was kann uns dann noch passieren? Honigsüße Worte. Balsam auf die Seele eines niedergeschlagenen Volkes. Auf die hört man gerne. Haben sie denn nichts gelernt?

Jetzt wird Gott wieder reden. Hesekiel ist der Mann der Stunde. Sein Bote, mitten hinein in diese Situation.

Noch weiß keiner, was er sagen wird. Eine Schriftrolle reicht ihm Gott. Deren Inhalt bleibt uns verborgen. Essen soll er sie, die Worte Gottes. Nicht nur flüchtig überfliegen. Nicht nur lesen, zur Kenntnis nehmen und irgendwo im Hinterkopf behalten. Essen. Verinnerlichen. Geradezu verschlingen, sozusagen.

Doch Gottes Wort ist harte Kost. Vor allem im Vergleich zu den honigsüßen Worten der anderen. "Klage, Ach und Weh", sagt Hesekiel. Wer hört so etwas schon gerne? Wenn wir an unsere Schuld erinnert werden, wenn unsere Versäumnisse aufgedeckt werden, wenn unsere Traumflüge hart auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden, dann hat das die Tendenz, uns eher schwer im Magen zu liegen. Das stößt uns eher bitter auf.

Liebe Schwestern und Brüder in Jesus Christus,

Sind wir doch ehrlich: Was würdest du denn lieber hören? Honigsüße Worte, die dir schmeicheln, dich bestätigen und runtergehen wie Öl. Oder "Klage, Ach und Weh", hartes Schwarzbrot, das mich hinterfragt, mich herausfordert, meine Schuld aufdeckt und Veränderung von mir verlangt? Worauf würdest du hören?

Auf Gott zu hören war noch nie Schonkost. Wie weit das gehen kann, daran werden wir uns dieses Jahr zum Beispiel am 9. April wieder erinnern. 75 Jahre nach dem Tag, an dem Dietrich Bonhoeffer im KZ Flossenbürg hingerichtet wurde. Mit Schrecken sehen wir, dass das Hören auf Gottes Wort schon manchen alles gekostet hat. Sogar Kopf und Kragen.

Nirgends gibt es ein Versprechen, dass es immer ein Vergnügen sein wird, auf Gott zu hören. Schaut nur auf Jesus, wie der immer wieder aneckt mit seiner Botschaft. Manche meinen ja, das sei alles nur weichgespültes, in Zuckerwatte gepacktes Gesäusel, nach dem Motto: "Piep, piep, piep. Wir haben uns alle lieb." Wenn du das auch denkst, dann lies einmal die Bergpredigt in Matthäus 5-7. Das wird dich schnell eines Besseren belehren.

Am vergangenen Donnerstag fand in Washington, DC, das jährliche National Prayer Breakfast statt: ein parteiunabhängiges, großes Gebetsfrühstück im Herzen der Hauptstadt der USA. Arthur Brooks, ein katholischer Professor der Harvard-Universität, sprach in seinem Hauptvortrag über ein Zitat aus eben dieser Bergpredigt. Jesus Christus spricht: "Liebet eure Feinde." Noch eines der Worte, die nicht runtergehen wie Honig, wenn man tatsächlich Feinde hat. Schlagzeilen gemacht hat an diesem Tag aber Präsident Donald Trump, der direkt nach Prof. Brooks sprach. Sein erster Satz lautete: "Ich denke nicht, dass ich mit Ihnen einverstanden bin, Arthur."

Ich gebe offen zu, dass ich kein Fan von Donald Trump bin. Mein Freund Nate Bacon, ein amerikanischer, katholischer Missionar in Guatemala, ist es auch nicht. Am Donnerstagmorgen war er in Washington, als einer von ca. 4.000 Teilnehmern des National Prayer Breakfast. Auf Facebook erzählt er von einem ganz anderen Moment in Donald Trumps Rede, einem, wie er sagt, "der größten Momente von Demut und Menschlichkeit, die ich von Donald Trump je gesehen habe." Mit Bezug auf die große Herausforderung, die in den Worten Jesu von Nächstenliebe und Feindesliebe liegen, habe der Präsident plötzlich kurz innegehalten. "Ich weiß, daran muss ich auch noch arbeiten", habe er da leise gesagt.

Liebe Schwestern und Brüder in Jesus Christus,

Auf einmal fühle ich mich gar nicht mehr so überlegen. Gottes Worte zu hören, zu bewahren und zu befolgen, ist keine einfache Aufgabe.

Feindesliebe. Nächstenliebe. "Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes." Fremde lieben. Gastfreundlich sein. Einander dienen. Und das alles im uneingeschränkten Vertrauen auf Gott und seine Verheißungen. Wer kann wirklich von sich sagen, dass ihm das alles immer leicht fällt?

Was Gott sagt ist kein Honigschlecken. Auch für mich nicht. Und in den Herausforderungen einer Umgebung, die auf Gottes Reden wenig Wert legt, ist das noch viel mehr so.

Wenn Gott redet, kann man immer eines von zwei Dingen tun:

Erstens: Man kann ihn ignorieren. Lieber dort zuhören, wo es angenehmer klingt. Wo ich in meinem Tun und Denken bestätigt werde. Honigsüße Worte.

Oder zweitens: Man kann auf ihn hören. Seine Worte in sich aufnehmen. Verschlingen geradezu, wie Hesekiel mit seiner Schriftrolle. "Du allein hast Worte des ewigen Lebens", sagen die Jünger. Aber keine leichte Kost. Worte, die mich herausfordern. Worte, die mich manchmal viel kosten. Worte, die mir schwer im Magen zu liegen drohen.

"Du Menschenkind, gib deinem Bauch zu essen und fülle dein Inneres mit dieser Schriftrolle, die ich dir gebe.", sagt Gott zu Hesekiel.

"Da aß ich sie, und sie war in meinem Munde so süß wie Honig.", berichtet Hesekiel. Gottes Reden tut mir am Ende gut. Aber das kann man erst wissen, wenn man sich darauf einlässt. Wenn ich höre, dann beginnt sein Wort zu wirken. Es wird mir zum Segen. Und durch mich vielleicht auch Anderen.

Worte des Lebens. Wirklich honigsüße Worte.

Möge Gott unser Hören und Denken, unseren Kopf und unser Herz, unser Reden und Tun mit seinem Reden füllen.

Amen.

Predigttext

Hesekiel 2,1-5.8-10;3,1-3

In aller Kürze

Wenn Gott redet, bin ich herausgefordert. Denn sein Reden ist nicht immer leichte Kost. Im Gegenteil: Es hinterfragt mich. Es fordert mich heraus. Es droht, mir schwer im Magen zu liegen. Was mache ich mit seinem Reden?

Fragen zur Vertiefung

Zu dieser Predigt hat Christoph eine Reihe von Fragen hinterlegt, die in der Kleingruppe zur Vertiefung weiter besprochen werden können:

  1. Wo begegnet dir Gottes Reden?
  2. Wo hörst du in unserer Zeit honigsüße Worte von anderer Seite?
  3. Wo fordert dich Gottes Reden besonders heraus?
  4. Wo ist dir Gottes Reden "süß wie Honig", d.h. zum Segen geworden?

Über Christoph

Christoph Fischer (* 1978) ist Pfarrer der Evangelischen Landeskirche in Württemberg auf der Pfarrstelle „Erlöserkirche“ in Albstadt-Tailfingen.

Christoph ist verheiratet mit Rebecca. Gemeinsam haben sie drei Töchter.

Pfarrer