Ja!

Wenn alle Verheißungen Gottes wahr werden

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Die Predigt "Ja!" von Christoph Fischer und alle dazu gehörigen Ressourcen (Predigtzettel, Aufnahme) sind lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. Verwendete Bilder stehen eventuell unter eigenen Lizenzbedingungen. Ausdrücklich von der Creative Commons-Lizenz ausgenommen sind die Logos und Namen der Gemeinde, in der die Predigt gehalten wurde und ihrer Arbeitsbereiche.

Gnade mit euch und Friede von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn!

Liebe Geschwister in Jesus Christus,

Fast ist der Advent schon wieder zu Ende. Weihnachten ist ganz nahe gerückt. Manche halten es schon fast nicht mehr aus. Die ganz Ungeduldigen haben schon den Weihnachtsbaum geschmückt und die Spannung ist fast mit Händen zu greifen. "Morgen, Kinder, wird's was geben." Morgen? Nein, Übermorgen. Ja, so lange muss man noch warten. Das Warten ist fast nicht mehr auszuhalten. Die Vorfreude wird größer und größer.

Mitten hinein in diese spannende Zeit lesen wir den heutigen Predigttext aus dem 2. Brief des Apostels Paulus an die Korinther, aus dem ersten Kapitel:

Bei der Treue Gottes, unser Wort an euch ist nicht Ja und Nein zugleich. Denn der Sohn Gottes, Jesus Christus, der unter euch durch uns gepredigt worden ist, durch mich und Silvanus und Timotheus, der war nicht Ja und Nein, sondern das Ja war in ihm. Denn auf alle Gottesverheißungen ist in ihm das Ja; darum sprechen wir auch durch ihn das Amen, Gott zur Ehre. Gott ist's aber, der uns fest macht samt euch in Christus und uns gesalbt hat und versiegelt und in unsre Herzen als Unterpfand den Geist gegeben hat. (2. Korinther 1,18-22)

Liebe Schwestern und Brüder in Jesus Christus,

Wenn manche von uns schon zwei Tage vor Heiligabend vor Aufregung beinahe platzen, wie muss das damals gewesen sein, als die Erwartung des kommenden Retters noch ganz aktuell war in Israel? Als sich die Jahrhunderte hinzogen und ein Prophet nach dem anderen immer wieder daran erinnerte, dass Gott versprochen hatte, zu seinem Volk zu kommen? Als Israel immer wieder zu einem Spielball der Weltmächte wurde; als Ungerechtigkeit und Unterdrückung an der Tagesordnung waren, und Gott oft so fern erschien.

"HERR, wie lange soll ich schreien, und du willst nicht hören? Wie lange soll ich zu dir rufen: »Frevel!«, und du willst nicht helfen?", bricht es aus dem Propheten Habakkuk heraus.

Die Psalmen zeugen von einer ähnlichen Sehnsucht, wenn Gott immer wieder auf diese Weise angerufen wird:

HERR, sei mir gnädig, denn ich bin schwach; heile mich, HERR, denn meine Gebeine sind erschrocken
und meine Seele ist sehr erschrocken. Ach du, HERR, wie lange!
Wende dich, HERR, und errette mich, hilf mir um deiner Güte willen!
(Psa 6:3-5 LUT)

HERR, wie lange willst du mich so ganz vergessen? Wie lange verbirgst du dein Antlitz vor mir?
Wie lange soll ich sorgen in meiner Seele und mich ängsten in meinem Herzen täglich? Wie lange soll sich mein Feind über mich erheben?
Schaue doch und erhöre mich, HERR, mein Gott!
(Psa 13:2-4 LUT)

Herr, wie lange willst du zusehen? Errette doch meine Seele vor ihrem Unheil, mein Leben vor den jungen Löwen! (Psa 35:17 LUT)

Ach, Gott, wie lange soll der Widersacher noch schmähen und der Feind deinen Namen immerfort lästern? (Psa 74:10 LUT)

HERR, wie lange willst du dich so verbergen und deinen Grimm wie Feuer brennen lassen? (Psa 89:47 LUT)

HERR, wie lange sollen die Gottlosen prahlen? (Psa 94:3 LUT)

Und die Antwort--das wissen wir heute aus der Rückschau noch viel besser--ist: Sehr lange.

Sehr, sehr lange.

Jahre vergingen. Jahrhunderte.

Immer wieder halten die Propheten die Hoffnung am Leben: "Es wird nicht dunkel bleiben über denen, die in Angst sind." (Isa 8:23 LUT)

Und Israel hofft. Und wartet. Und wartet.

Die Herrscher wechseln. Die Machtverhältnisse verändern sich. Eine Weltmacht nach der anderen gibt sich die Klinke in die Hand im Nahen Osten: Assyrer. Babylonier. Perser. Griechen. Syrer. Ägypter. Römer.

Wie lange noch, Herr?

"Es wird nicht dunkel bleiben über denen, die in Angst sind." (Isa 8:23 LUT)

Zur der Zeit, von der die ersten Kapitel der Evangelien erzählen, ist die Aufbruchsstimmung mit Händen zu greifen. Einige erwarten den Messias jeden Moment. Andere haben sich in heilige Gemeinschaften in der Wüste zurückgezogen und warten dort auf sein Kommen. Allen gemeinsam ist der Wunsch, die Ahnung: Jetzt muss doch etwas passieren.

Gebete wie das der Maria lassen das erahnen:

Er übt Gewalt mit seinem Arm
und zerstreut, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn.
Er stößt die Gewaltigen vom Thron
und erhebt die Niedrigen.
Die Hungrigen füllt er mit Gütern
und lässt die Reichen leer ausgehen.
Er gedenkt der Barmherzigkeit
und hilft seinem Diener Israel auf,
wie er geredet hat zu unsern Vätern,
Abraham und seinen Nachkommen in Ewigkeit.

Wie lange noch, Herr? Wie lange, bis du das tust? Wie lange, bis du dich an das erinnerst, was du schon Abraham versprochen hast?

"Es wird nicht dunkel bleiben über denen, die in Angst sind." (Isa 8:23 LUT)

Manche von uns kennen das. Gerade jetzt in der Zeit um Weihnachten:

Den einen macht Weihnachten wieder drastisch bewusst, dass das Geld fehlt. Das Ende des Jahres naht, Rechnungen stehen ins Haus, Geschenke sollten auch noch gekauft werden und es reicht vorne und hinten nicht!

Wie lange noch, Herr?

Den anderen wird gerade jetzt wieder schmerzhaft bewusst, dass eine geliebte Person nicht mehr da ist. Sie wird nicht mehr mit um den Weihnachtsbaum sitzen, nicht mehr freudestrahlend Geschenke auspacken, nicht mehr... Die vertrauten Abläufe des Weihnachtsfests werden nie wieder die selben sein. Und besonders tief hinein ins Herz bohrt sich der Schmerz.

Wie lange noch, Herr?

Manche drückt die Sorge vor der Zukunft. In wenigen Tagen beginnt ein neues Jahrzehnt. Was es wohl bringen wird? Ob ich in zehn Jahren meinen Job noch habe? Meine Gesundheit? Meinen Wohlstand? Ob noch Friede herrschen wird in unserem Land? Ob sich die Dinge verändern werden -- zum Guten, zum Schlechten? Und überhaupt verändern sich die Dinge ja ständig und immer rasanter. Ob mich diese Welle irgendwann überrollen wird?

Wie lange noch, Herr?

Je länger das Warten dauert, desto größer wird die Enttäuschung.

Je länger das Warten dauert, desto lauter werden die leisen Fragen.

Je länger das Warten dauert, desto nagender werden die Zweifel.

Wird denn überhaupt etwas passieren?

Wird das Warten je ein Ende haben?

Wird Gott denn tatsächlich all die Verheißungen erfüllen, die wir immer und immer wieder gehört haben?

Manche haben längst das Gefühl, man müsse dem Schicksal vielleicht selbst auf die Sprünge helfen. Vielleicht kann man sich auf Gott allein ja nicht einfach verlassen. Vielleicht braucht es ja uns. Wieder andere sind politisch aktiv geworden, um selbst Ungerechtigkeit und Fremdherrschaft zu beseitigen. Selbst im direkten Umfeld Jesu tauchen sie auf: die "Zeloten" (Eiferer) und die "Sikarier" (Dolchmänner -- wir würden heute sagen "Rebellen", "Guerillakämpfer" oder sogar "Terroristen"). Sie wollen Gottes Stelle einnehmen: Wenn er schon nichts tut, dann müssen wir das eben tun.

Wir sind es ja gewohnt, dass nicht alle Versprechen war werden. Gerade von den Mächtigen kennen wir das, dass wir enttäuscht werden. Denken sie nur an all die Wahlversprechen, die sie schon gehört haben. Was kommt denn am Ende dabei raus?

Und wenn Gott auch so einer ist?

Einer, der große Töne spuckt und am Ende doch nicht abliefert? Einer, der gerne die Verehrung und die Treue und Hingabe der Menschen einfordert, auf den aber selbst kein Verlass ist? Einer wie viele, die wir schon gesehen haben? Wir sind es ja schon gewohnt, so behandelt zu werden. Seufzend und achselzuckend nehmen wir zur Kenntnis, dass ein Mächtiger mehr uns im Stich gelassen hat und resignieren in unserem Schicksal, dass sich sowieso nie ändern wird.

Wäre ja auch zu schön gewesen!

Wenn der HERR die Gefangenen Zions erlösen wird,
so werden wir sein wie die Träumenden.
Dann wird unser Mund voll Lachens
und unsre Zunge voll Rühmens sein.
Da wird man sagen unter den Völkern:
Der HERR hat Großes an ihnen getan!
(Aus Psalm 126)

Das haben wir zu Beginn der Adventszeit noch gebetet. Das können wir nun auch zu den Akten legen. "Sein wie die Träumenden" -- dieser Traum ist wohl geplatzt.

Ist das so?

Ist Gott auch so einer?

Einer der "Ja" zu uns sagt -- in der Taufe, in der Bibel, im Abendmahl, und so weiter -- und am Ende doch "Nein" meint?

An dieser Stelle müssen wir noch einmal zu unserem Paulustext vom Anfang zurück. Dieser Brieftext wurde an eine Gemeinde geschrieben, die zwar nicht an Gott zweifelt, aber zumindest an seinen Apostel Paulus so ihre Anfragen hat. Erwartungen wurden enttäuscht. Harte Worte wurden gewechselt. Versprechen -- so sehen es die Korinther -- wurden nicht eingehalten. Der Apostel muss sich ganz schön verteidigen, wenn es um diese Gemeinde geht. Im ersten Kapitel geht es ihm aber zuerst einmal nicht um ihn selbst, sondern um Gott. Auf dessen Treue will er sich nämlich berufen. Und so nimmt er sich Zeit, von eben dieser Treue zu erzählen. Worte, die wir hören müssen -- gerade jetzt. Gerade in unseren Fragen und Zweifeln:

Bei der Treue Gottes, unser Wort an euch ist nicht Ja und Nein zugleich. Denn der Sohn Gottes, Jesus Christus, der unter euch durch uns gepredigt worden ist, durch mich und Silvanus und Timotheus, der war nicht Ja und Nein, sondern das Ja war in ihm. Denn auf alle Gottesverheißungen ist in ihm das Ja; darum sprechen wir auch durch ihn das Amen, Gott zur Ehre. Gott ist's aber, der uns fest macht samt euch in Christus und uns gesalbt hat und versiegelt und in unsre Herzen als Unterpfand den Geist gegeben hat. (2. Korinther 1,18-22)

"Gott eiert nicht herum", ruft Paulus den Korinthern zu. Bei ihm ist ein Ja ein Ja und ein Nein ein Nein. Klare Sache. Klare Worte. Klare Linie. Auf ihn kann man sich verlassen.

Und was er uns zuspricht, ist ein großes, unmissverständliches, uneingeschränktes "Ja". Ein "Ja" zu allem, was er uns bereits zugesagt hat. Ein "Ja" zu allen seinen Versprechen. Ein "Ja" zu dem Heil, zu der Erlösung, auf die alle so sehnlich warten. Ein "Ja" zu dem, was seine Gnade, Liebe und Barmherzigkeit für uns Menschen suchen. Gott ruft uns sein unüberhörbares "Ja" zu.

"Ja, und?", fragst du.

"Was soll mich daran jetzt beeindrucken?" Das ist nichts anderes als jede Hochglanz-Werbebroschüre. Das ist nichts anderes als jeder Wahlwerbespot. Das ist nichts anderes als das, was jeder Politiker am Stammtisch sagen würde, oder am Stand seiner Partei auf der Straße oder bei einer großen Veranstaltung im Vorfeld der Wahl. Natürlich sagt jeder "Ja". Was denn sonst?

Woher soll ich denn wissen, das Gottes "Ja", von dem Paulus hier redet, auch nur ein kleines Stück verlässlicher ist als alles, was ich sonst so an Versprechungen höre?

"Ich verstehe dich", würde Paulus jetzt vielleicht sagen. "Deine Zweifel sind absolut nachvollziehbar. Aber.... Jesus!"

Aber... Jesus!

"Denn der Sohn Gottes, Jesus Christus, der unter euch durch uns gepredigt worden ist, durch mich und Silvanus und Timotheus, der war nicht Ja und Nein, sondern das Ja war in ihm."

Gott macht keine leeren Worte. Gott schickt uns keine Hochglanzbroschüre oder reicht uns im Vorbeigehen einen Flyer mit allem dem drauf, was er zu tun gedenkt. Gott schreibt kein Wahlprogramm.

Natürlich hat Gott schon viel gesagt. Durch die Propheten. Durch die Bibel. Schriftlich und mündlich.

Aber dieses Wort Gottes, das bleibt nicht nur Zeichen auf einem Stück Papier.

Dieses Wort Gottes wird Mensch.

"Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.", heißt es in einem der frühesten bekannten Lieder der Christenheit, zitiert im ersten Kapitel des Johannesevangeliums.

Gott macht keine leeren Worte.

Gott kommt selbst.

In Jesus wird er Mensch und kommt, um uns zu zeigen, was dran ist an dem, was er sagt. Was alle hoffen. Was alle erwarten. Was viele zu bezweifeln anfangen.

Wie lange noch, Herr?

Wie lange noch?

Bis... Jesus.

"Auf alle Gottesverheißungen ist in ihm das Ja."

In ihm wird alles wahr, was Gott versprochen hat. In ihm zeigt sich, dass Gott uns nicht vergessen hat. In ihm zeigt sich, wie sehr Gott uns liebt. In ihm zeigt sich, dass Gott bereit ist, aus Gnade und Güte und Barmherzigkeit alles auf sich zu nehmen, um uns das Heil zu bringen. Er wird Mensch. Er macht sich ganz klein. Er beugt sich hinunter in diese Welt. Er kommt auf Augenhöhe mit uns. Er spricht zu uns -- nicht durch leere Worte, sondern ganz einzigartig durch Jesus Christus, durch seinen Sohn.

"Auf alle Gottesverheißungen ist in ihm das Ja."

Jesus selbst -- dieser Jesus von Weihnachten, ist dieses "Ja" Gottes. In ihm finden alle Versprechen Gottes ihre Antwort. In ihm findet all das Warten seine Auflösung.

Das ist es, was wir in den nächsten Tagen feiern werden: Dieses unmissverständliche "Ja" Gottes, das sich uns in Jesus offenbart.

Das ist es, worauf wir uns freuen und woran wir uns schon heute freuen können: Gott drückt all dem, was wir erwarten und erhoffen, weil er es selbst versprochen hat, sein Siegel auf, seinen göttlichen Stempel, eine dicke, fette Unterschrift, wie es sie nur hier gibt -- nur bei ihm: Jesus.

"Auf alle Gottesverheißungen ist in ihm das Ja."

Und Gott tut das in mehr als nur der Weihnachtsgeschichte. Die war auch schon wieder Vergangenheit, als Paulus das hier an die Korinther schrieb. Und für uns liegt die heilige Nacht nun fast 2.000 Jahre zurück. Wir lesen sie -- das werden wir am 24. ganz ausführlich tun -- auch schon wieder nur auf Papier.

Noch mehr Worte?

"Auf alle Gottesverheißungen ist in ihm, [in Jesus,] das Ja."

"Gott ist's aber, der uns fest macht samt euch in Christus und uns gesalbt hat und versiegelt und in unsre Herzen als Unterpfand den Geist gegeben hat.", schreibt Paulus. Denn dieser Jesus Christus -- lebendiges "Ja"-Wort Gottes, sein Sohn, gekommen zu uns  -- er ist ja mehr für mich, als nur eine historische Persönlichkeit. Gott "macht euch fest in Christus", schreibt Paulus. Dieser Jesus lebt ja in mir. Durch seinen heiligen Geist hat er Wohnung genommen in meinem Leben. Und wie sein Kommen damals eine Bestätigung war, dass Gott zu allen seinen Versprechen "Ja" sagt, so ist seine Gegenwart in meinem Leben heute noch mein "Unterpfand", meine Garantie, dass Gott zu allen seinen Versprechen steht.

"Es wird nicht dunkel bleiben über denen, die in Angst sind." (Isa 8:23 LUT)

JA, sagt Gott dazu. Und in Jesus sehen wir, wie es hell wird.

Möge das unsere Freude sein!

Denn der Sohn Gottes, Jesus Christus, der unter euch durch uns gepredigt worden ist, durch mich und Silvanus und Timotheus, der war nicht Ja und Nein, sondern das Ja war in ihm. Denn auf alle Gottesverheißungen ist in ihm das Ja; darum sprechen wir auch durch ihn das Amen, Gott zur Ehre. Gott ist's aber, der uns fest macht samt euch in Christus und uns gesalbt hat und versiegelt und in unsre Herzen als Unterpfand den Geist gegeben hat.

Amen.

Predigttext

2. Korinther 1,18-22

In aller Kürze

Wenn das Warten lang wird, werden die Zweifel immer größer: Steht Gott zu seinen Versprechen? Oder wird er uns auch enttäuschen, wie viele andere? Auf ganz unerwartete und unmissverständliche Weise spricht uns Gott in Jesus sein "Ja" zu und gibt uns Grund zu großer Freude.

Fragen zur Vertiefung

Zu dieser Predigt hat Christoph eine Reihe von Fragen hinterlegt, die in der Kleingruppe zur Vertiefung weiter besprochen werden können:

  1. Welche Verheißungen Gottes kennst du?
  2. Was hat sich in Jesus bereits erfüllt, was steht noch aus?
  3. Worauf wartest du?
  4. Was bringt dich zum Zweifeln?
  5. Wo siehst und hörst du an Jesus Gottes "Ja"?

Über Christoph

Christoph Fischer (* 1978) ist Pfarrer der Evangelischen Landeskirche in Württemberg auf der Pfarrstelle „Erlöserkirche“ in Albstadt-Tailfingen.

Christoph ist verheiratet mit Rebecca. Gemeinsam haben sie drei Töchter.

Pfarrer