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Die Predigt "Mach es wie Lukas" von Christoph Fischer und alle dazu gehörigen Ressourcen (Predigtzettel, Aufnahme) sind lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. Verwendete Bilder stehen eventuell unter eigenen Lizenzbedingungen. Ausdrücklich von der Creative Commons-Lizenz ausgenommen sind die Logos und Namen der Gemeinde, in der die Predigt gehalten wurde und ihrer Arbeitsbereiche.

Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet.

Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, auf dass ich Christus gewinne

und in ihm gefunden werde, dass ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz, sondern die durch den Glauben an Christus kommt, nämlich die Gerechtigkeit, die von Gott kommt durch den Glauben.

Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden und so seinem Tode gleich gestaltet werden,

damit ich gelange zur Auferstehung von den Toten.

Nicht, dass ich's schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich's wohl ergreifen könnte, weil ich von Christus Jesus ergriffen bin.

Meine Brüder und Schwestern, ich schätze mich selbst nicht so ein, dass ich's ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist,

und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.

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Das ist der Lukas.

Sorry, wenn der in die andere Richtung schaut. Der Lukas hat keine Zeit, sich extra für euch umzudrehen. Der Lukas ist nämlich gaaaaanz konzentriert.

Der Lukas hat ein Ziel im Leben.

Das will er unbedingt erreichen. Das darf er nicht verpassen. Da darf ihm nichts dazwischenkommen.

Deshalb behält Lukas sein Ziel immer fest im Auge. Damit er nicht am Ende aus Versehen woanders landet. Und er wird sich nie umdrehen.

Sagt er zumindest. Ich glaube das noch nicht ganz. Ich will mal versuchen, ob ich den Lukas ablenken kann.

 

Fußball

  • Geschichte von den Bundesjugendspielen

Cool sein

  • Geschichte vom Handy im Hausflur

Geld

  • Welches Ziel lohnt sich eigentlich so?
  • Lukas fragen
  • Paulus fragen

Chefsessel

  • Mein Haus. Meine Yacht. Mein Auto.
    Mein toller Job. Meine Frau. Meine Kinder.
    Mein cooles Outfit. Mein teures Handy. Meine guten Noten.
    Meine Playstation, meine X-Box, mein…


Auch tolle Ziele. Aber dieses eine ist viel besser.

 

Erschrecken

  • Das haben sich schon manche vorgenommen. Aber es klappt nicht immer.
  • Bei Gott müssen wir das gar nicht selbst schaffen.

 

Erinnerung an die Taufe (offene Tür usw.)

 

Mach’s wie Lukas. Und wie Paulus.

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Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet.

Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, auf dass ich Christus gewinne

und in ihm gefunden werde, dass ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz, sondern die durch den Glauben an Christus kommt, nämlich die Gerechtigkeit, die von Gott kommt durch den Glauben.

Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden und so seinem Tode gleich gestaltet werden,

damit ich gelange zur Auferstehung von den Toten.

Nicht, dass ich's schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich's wohl ergreifen könnte, weil ich von Christus Jesus ergriffen bin.

Meine Brüder und Schwestern, ich schätze mich selbst nicht so ein, dass ich's ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist,

und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.

Predigttext

Philipper 3,7-14

In aller Kürze

Das ist der Lukas. Sorry, wenn der in die andere Richtung schaut. Der Lukas hat keine Zeit, sich extra für euch umzudrehen. Der Lukas ist nämlich gaaaaanz konzentriert. Der Lukas hat ein Ziel im Leben. Das will er unbedingt erreichen. Das darf er nicht verpassen. Da darf ihm nichts dazwischenkommen. Deshalb behält Lukas sein Ziel immer fest im Auge. Damit er nicht am Ende aus Versehen woanders landet. Und er wird sich nie umdrehen. Sagt er zumindest. Ich glaube das noch nicht ganz. Ich will mal versuchen, ob ich den Lukas ablenken kann.

Über Christoph

Christoph Fischer (* 1978) ist Pfarrer der Evangelischen Landeskirche in Württemberg auf der Pfarrstelle „Erlöserkirche“ in Albstadt-Tailfingen.

Christoph ist verheiratet mit Rebecca. Gemeinsam haben sie drei Töchter.

Pfarrer