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Die Predigt "Nun hat mein Auge dich gesehen" von Christoph Fischer und alle dazu gehörigen Ressourcen (Predigtzettel, Aufnahme) sind lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. Verwendete Bilder stehen eventuell unter eigenen Lizenzbedingungen. Ausdrücklich von der Creative Commons-Lizenz ausgenommen sind die Logos und Namen der Gemeinde, in der die Predigt gehalten wurde und ihrer Arbeitsbereiche.

Gnade mit euch und Friede von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn.

Liebe Schwestern und Brüder in Christus,

Den Predigttext für den heutigen ersten Sonntag nach dem Christfest lesen wir aus dem Buch Hiob, aus dem 42. Kapitel:

Und Hiob antwortete dem HERRN und sprach: Ich erkenne, dass du alles vermagst, und nichts, das du dir vorgenommen, ist dir zu schwer. "Wer ist der, der den Ratschluss verhüllt mit Worten ohne Verstand?" Darum hab ich ohne Einsicht geredet, was mir zu hoch ist und ich nicht verstehe. "So höre nun, lass mich reden; ich will dich fragen, lehre mich!" Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen. Darum gebe ich auf und bereue in Staub und Asche. (Hiob 42,1-6)

In einer Nebenstraße -- dort wo die Stoofstraat die Rue du Chêne trifft -- liegt, relativ versteckt, eines der Wahrzeichen der belgischen Hauptstadt Brüssel. Touristen finden es oft gar nicht gleich, weil man etwas abseits der großen Prachtbauten am Königspalast oder der Grand Place suchen muss. Eingebaut in eine Hausecke steht dort ein Brunnen, mit einer Brunnenfigur, einem kleinen nackten Metallmännchen, das aus einiger Höhe in das Bassins des Brunnens pinkelt. "Manneken Pis" heißt dieser berühmte Brunnen.

In den fünf Jahren meines Studium und in den Jahren seither habe ich immer wieder Besucher und Freunde durch Brüssel geführt. Meist haben wir mit den großen Sehenswürdigkeiten begonnen, sind vom Park zwischen Parlament und Königspalast aus den Mont des Arts, den Kunstberg, hinuntergelaufen zur Grand Place, die man mit ihren gotischen Prachtfassaden einfach gesehen haben muss. Dann gingen wir links am Rathaus vorbei in die Stoofstraat, vorbei an den verlockenden kulinarischen Genüssen der Rue des Brasseurs und ein ganzes Stück weg vom belebten Zentrum. Manche haben sich vielleicht schon gefragt, ob wir uns verlaufen hätten, und manche sind zunächst auch einmal an der kleinen Straßenecke vorbeigelaufen, ohne es gleich zu bemerken, dass wir unser Ziel erreicht hatten. Allen gemeinsam war aber der ungläubige Blick, als sie den Brunnen dann schließlich entdeckten. "Den hätte ich mir ganz anders vorgestellt!" Das berühmte Wahrzeichen der Stadt sieht nämlich auf den Postkarten, die man überall kaufen kann, deutlich eindrucksvoller aus, als in der Realität. Das Männchen verschwindet fast hinter dem schmiedeeisernen Gitter, das Touristen vom Brunnen fernhält und ist überhaupt nicht so groß, wie man es erwartet hätte.

So ist das eben manchmal.

"Das hätte ich mir ganz anders vorgestellt."

Von Brüssel reisen wir nach Uz, dem Handlungsort des Hiobbuchs. Wo genau sich dieses Land befindet, spielt für das Verständnis des Hiobbuchs eigentlich gar keine große Rolle. Es geht hier nämlich nicht um einen historischen Tatsachenbericht, sondern um hebräische Weisheitsliteratur, um eine Geschichte, die uns etwas lehren soll.

"Das hätte ich mir ganz anders vorgestellt."

Dieser Satz könnte durchaus von Hiob stammen. Auf den ersten Blick könnte er sich auf Hiobs Leben beziehen: Das erste Kapitel des Buchs berichtet von einem gottesfürchtigen Mann, der es im Leben zu großem Wohlstand und großem Glück gebracht hatte. Besser und blühender kann man sich das Leben eigentlich kaum mehr vorstellen. Doch dann kommt alles anders: Ohne dass Hiob davon weiß, wird in einem äußerst seltsamen Deal zwischen Gott und dem sogenannten "Ankläger" (das hebräische Wort dafür heißt "Satan") ausgehandelt, dass Hiobs Glaube getestet werden soll. Auf einen Schlag verliert Hiob daraufhin alles:

Eines Tages aber, da seine Söhne und Töchter aßen und Wein tranken im Hause ihres Bruders, des Erstgeborenen, kam ein Bote zu Hiob und sprach: Die Rinder pflügten und die Eselinnen gingen neben ihnen auf der Weide, da fielen die aus Saba ein und nahmen sie weg und erschlugen die Knechte mit der Schärfe des Schwerts, und ich allein bin entronnen, dass ich dir's ansagte. Als der noch redete, kam ein anderer und sprach: Feuer Gottes fiel vom Himmel und verbrannte Schafe und Knechte und verzehrte sie, und ich allein bin entronnen, dass ich dir's ansagte. Als der noch redete, kam einer und sprach: Die Chaldäer machten drei Abteilungen und fielen über die Kamele her und nahmen sie weg und erschlugen die Knechte mit der Schärfe des Schwerts, und ich allein bin entronnen, dass ich dir's ansagte. Als der noch redete, kam einer und sprach: Deine Söhne und Töchter aßen und tranken im Hause ihres Bruders, des Erstgeborenen, und siehe, da kam ein großer Wind von der Wüste her und stieß an die vier Ecken des Hauses; da fiel es auf die jungen Leute, dass sie starben, und ich allein bin entronnen, dass ich dir's ansagte. (Hiob 1,13-19)

Und als ob das noch nicht genug wäre, bricht bei Hiob selbst noch eine furchtbare Krankheit aus, mit Geschwüren vom Scheitel bis zur Fußsohle. Welch ein Absturz!

"Das hätte ich mir ganz anders vorgestellt."

Wenn dieser Satz von Hiob stammte, dann würde er sich allerdings vermutlich auf etwas ganz anderes beziehen. Als Hiob nämlich nach seinem Absturz in Sack und Asche dahockt, sich mit einer Scherbe die Geschwüre kratzt und den Tag seiner Geburt verflucht, da erhält er Besuch von einer Reihe von Freunden. Die haben Mitleid mit ihm und wollen ihm gerne helfen in seiner Situation. Über vierzig Kapitel des Buches entspinnt sich nun eine lange, tiefgründige und äußerst poetische theologische Diskussion. Die Freunde sind überzeugt: Hiob muss es sich durch irgendeine Sünde mit Gott verscherzt haben, wenn das Schicksal ihn so hart trifft. Er soll Buße tun, um mit Gott wieder ins Reine zu kommen. Hiob hält dagegen. Als den drei Freunden die Argumente ausgehen, mischt sich ein vierter ins Gespräch ein.

Schließlich ergreift Gott selbst aus einem Sturm heraus das Wort. In seinem Reden müssen Hiob und seine Freunde erkennen, wie vermessen es von ihnen war, über Gott zu reden, als würden sie ihn wirklich kennen. Gott zeigt sich selbst von einer ganz anderen Seite. Einfache theologische Erklärungen reichen nicht aus, um ihn beschreiben und einordnen zu können.

Am Ende des Buchs steht Hiob betroffen da:

"Das hätte ich mir ganz anders vorgestellt."

Oder in seinen eigenen Worten: "Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen."

Es ist einfach, Hiob und seine Freunde zu kritisieren -- vor allem, wenn man in einem gemütlichen Sessel sitzt, während man ihre Geschichte liest.

Aber sitzen wir nicht letztlich alle im selben Boot? Wer von uns könnte denn tatsächlich antworten, wenn man uns fragt, wie Gott wirklich ist? Wie ist er denn genau?

Wir Menschen sind ja immer glücklich, wenn wir die Dinge durchschauen, verstehen, einordnen und beschreiben können. Wenn ein Objekt, ein Mensch oder auch Gott in eine unserer viele Schubladen passt. So ist er. Abehakt. Gelocht und eingeordnet. Alles klar. Nächstes Thema.

"Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen", sagt Gott nicht ganz ohne Grund schon in den Zehn Geboten zu Israel. Weil man ihn eben nicht mal eben in eine Schublade stecken kann, ihn, den Schöpfer aller Dinge, der über seiner Schöpfung steht und mit nichts und niemandem vergleichbar ist. Weil mein kleines Hirn, das er geschaffen hat, eben bei weitem nicht ausreicht, um den unendlichen Gott irgendwie zu erfassen und auszuwerten.

"Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen", sagt Gott und macht es uns damit manchmal ganz schön schwer. Andere Menschen glauben an Götter, die man sich sehr plastisch vorstellen kann. Die Götter des antiken Großreichs Ägypten waren auf tausenden von Bildern dargestellt, hatten meist Menschenkörper und den Kopf irgendeines Tieres. Astarte, eine der Lieblingsgottheiten im Umfeld Israels, wurde meist als Frau mit nackten Brüsten dargestellt. Hindus kennen Ganesha, den Elefantengott oder Durga, die Göttin mit den vielen Armen. Viele Religionen hatten oder haben Tempel mit Götterstatuen, die man sich anschauen kann. Dann kann man sich die jeweilige Gottheit gut vorstellen. Und vielleicht besser verstehen.

Unser Gott, der Eine, ist unsichtbar. Man kann ihn nicht sehen, nicht zeichnen, nicht fotografieren. Nicht einfach in eine bekannte Form einordnen. "Du sollst dir kein Bildnis machen."

Aber machen wir das nicht irgendwo alle?

Ehrlich gesagt ist doch jeder von uns mit irgendeiner Vorstellung von Gott unterwegs. Diese Vorstellungen von Gott prägen unseren Glauben, unser Verhalten, unser Leben. Und in dem, was wir sagen und tun, geben wir sie weiter -- unsere Vorstellungen von Gott.

Viele davon sind sich sehr ähnlich. Ein paar ganz klassische will ich hier nennen:

Da ist der Uhrmachergott. Der Schöpfer des Himmels und der Erde, der alles, was es gibt, geschaffen hat. Präzise und wunderbar, wie ein Schweizer Uhrwerk, mit Rädchen, die ineinandergreifen und alles am Leben erhalten. Dann hat er das Uhrwerk der Schöpfung aufgezogen und losgelassen. Jetzt interessiert er sich nicht mehr für seine Welt. Er schaut nur noch unbeteiligt zu, wie seine Schöpfung tickt und Tag um Tag vergeht und sich die Geschichte weiterdreht. Er selbst ist nirgendwo zu sehen in seiner Schöpfung.

Da ist der alte Mann auf irgendeiner Wolke, der wohlwollend lächelt und seine Welt von oben anschaut. Er hätte sich manches anders gewünscht, aber er mag keinem irgendetwas antun. "Den lieben Gott einen alten Mann sein lassen" ist ein Sprichwort geworden. Um ihn braucht man sich nicht zu kümmern. Was machts schon aus, was er über die Dinge denkt?

Das genaue Gegenteil davon ist der strenge Richtergott. Der, der immer mit erhobenem Zeigefinger alles sieht und weiß, was die Menschen tun -- und vor allem das, was wir falsch machen. Der schon kleine Fehltritte bestraft und denen ein schlimmes Schicksal schickt, die nicht in jeder Kleinigkeit genauestens nach seinem Willen leben. Vor ihm muss man sich in Acht nehmen und Angst haben, denn man weiß nie, wann man mit der nächsten Strafe rechnen muss.

Da ist der Gott der Frommen: Der Streicheleinheiten an die verteilt, die besonders brav sind. Die etwas leisten. Die sich für ihn aufopfern. Die nicht so leben wie die Anderen und sich auszeichnen durch ihre hervorragende Bibelkenntnis, ihren regelmäßigen Gottesdienstbesuch, Gebet und Bibellese und fromme Taten, auch dann, wenn es keiner sieht.

Da ist der große Allmächtige, der nur richtig angerufen werden will, um dann sofort und wunderhaft und auch über die Naturgesetze hinweg in die Welt einzugreifen, um seinen Gläubigen zu helfen. Der aber auch misst und nachfragt und nur dann verfügbar ist, wenn man selbst möglichst sündlos lebt und eine genügende Menge an Glauben -- wie auch immer man das messen mag -- vorweisen kann. Der auf ein Stoßgebet hin eine Parklücke direkt vor dem Supermarkt freiwerden lässt, aber nicht eingreift, wenn tausende von Kindern in Afrika verhungern, weil niemand richtig für die gebetet hat.

Das ist ...

Man könnte noch lange weitermachen mit dieser Liste, so vielfältig sind unsere Vorstellungen von Gott.

Dabei sollten wir doch längst gemerkt haben, wie oft wir mit unseren Vorstellungen daneben liegen.

"Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen."

Wie ist er denn nun wirklich, der unsichtbare Gott? Was kann man denn sagen, gar wissen über den Schöpfer des Himmels und der Erde?

"Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen."

Längst drängt sich der Verdacht auf, dass alle unsere Bilder falsch sind. Das er in Wirklichkeit ganz anders ist.

"Das hätte ich mir ganz anders vorgestellt."

Aber wie?

"Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen.", sagt Hiob. Der hat's gut. Wenn wir das nur auch sagen könnten!

Aber vielleicht können wir das ja!

Nicht ganz zufällig trifft uns dieser Predigttext am Sonntag nach Weihnachten. Gerade haben wir doch gefeiert, dass der große, unergreifbare, unendliche Gott etwas ganz Unerwartetes tut: Er wird Mensch. Er kommt zu uns.

"Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit." (Johannes 1,14), schreibt das Johannesevangelium.

"Nun hat mein Auge dich gesehen."

In Jesus kommt der unfassbare Gott hinein in Kategorien, die wir begreifen können: Er wird Mensch. Er wird sichtbar. Erfahrbar. Man kann ihm begegnen. Man kann mit ihm reden. Man kann ihn kennenlernen. Beobachten, was er tut.

"Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen."

Nirgends hat sich Gott so offenbart, wie er es in Jesus Christus, seinem Sohn tut. Wer wissen will, wie Gott ist, muss auf diesen Jesus schauen. Und wer auf ihn schaut, der wird überrascht sein, weil Gott in vielem ganz anders ist, als wir ihn uns vorstellen.

"Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen."

Das beginnt mit seinem Kommen: Niemand hätte sich vorstellen können, dass Gottes Plan zur Rettung der Welt mit einem kleinen Kind beginnt, in einer Krippe, mit unerfahrenen jungen Eltern und stinkenden Hirten und blökenden Schafen, in einem kleinen Kaff namens Bethlehem.

"Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen."

Und die Geschichte geht genauso weiter: Wer hätte geahnt, dass sich am Kommen Gottes ausgerechnet die gesamte religiöse Elite reibt, während er selbst fröhlich all denen begegnet, mit denen sonst keiner etwas zu tun haben will: den Menschen am Rand. Den ausgestoßenen. Den verachteten. Wer hätte gedacht, dass er Aussätzige berührt, mit geschiedenen Frauen diskutiert, die Kinder zu sich kommen lässt und mit stadtbekannten Sündern zu Abend isst? Überhaupt, dass man ihn einmal so betiteln würde: "Ein Freund der Zöllner und Sünder" (Matthäus 11,19).

"Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen."

Und wer hätte vorhersehen können, dass Gott den Tod am Kreuz auf sich nimmt? Dass er um seiner geliebten Menschen willen sich nicht zu schade ist, selbst einen schändlichen Verbrechertod zu sterben? Dass seine Liebe zu uns vor unserer Untreue, unserer Schande, unseren Fehlern und unserem Versagen nicht zurückschreckt, sondern dass er dem allem unendliche Gnade entgegensetzt, um uns völlig ohne irgendeine eigene Leistung vor dem Bösen und vor uns selbst zu retten?

"Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen."

An Weihnachten, dort in der Krippe, wird Gott sichtbar. Wer hinschaut, der kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wer wissen will, wie Gott ist, der schaut auf Jesus und wird befreit -- Welch eine Befreiung! -- von all den falschen, selbst konstruierten Gottesbildern des Hörensagens, an denen wir und unser Glaube zugrundegehen. Der sieht Gott plötzlich mit ganz anderen Augen, jeden Tag neu und das Staunen kennt gar kein Ende mehr.

"Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen."

Möge Gott uns die Augen öffnen, dass wir auf Jesus sehen und das befreiende Staunen beginnt. An Weihnachten und an jedem anderen Tag. Auf dass wir Leben finden.

Amen.

Predigttext

Hiob 42,1-6

In aller Kürze

Wie ist Gott eigentlich wirklich? Dass wir ihn nicht sehen können, macht die Antwort auf diese Frage nicht gerade einfacher. So konstruieren wir uns alle möglichen eigenen Gottesvorstellungen -- bis Gott in Jesus Mensch wird.

Fragen zur Vertiefung

Zu dieser Predigt hat Christoph eine Reihe von Fragen hinterlegt, die in der Kleingruppe zur Vertiefung weiter besprochen werden können:

  1. Von welcher Gottesvorstellung musst du dich möglicherweise verabschieden?
  2. Was entdeckst du über Gott, wenn du Jesus anschaust?
  3. Wo bringt dich Jesus über Gott zum Staunen?

Über Christoph

Christoph Fischer (* 1978) ist Pfarrer der Evangelischen Landeskirche in Württemberg auf der Pfarrstelle „Erlöserkirche“ in Albstadt-Tailfingen.

Christoph ist verheiratet mit Rebecca. Gemeinsam haben sie drei Töchter.

Pfarrer