HandwerXzeug

Das wichtigste Werkzeug?

Diese Woche bin ich in Belgien in der Küche meiner Schwiegermutter zu Gange. Beim Arbeiten in einer fremden Küche fällt mir dann auch schnell auf, welche Annehmlichkeiten meiner eigenen Küchenumgebung ich hier am stärksten vermisse. Hier ist meine aktuelle Liste (wobei zu beachten ist, dass ich zwei gute Messer samt Wetzstahl selbst mitgebracht habe).

  • Gewürze. Das war mir eigentlich klar. Ich habe sogar kurz mit dem Gedanken gespielt, meinen „Gewürzkoffer“ mitzunehmen, aber das war mir dann doch zu blöd. Schade trotzdem. Außer den Grundgewürzen Salz und Pfeffer gibt es noch Muskat, ein Standard-Curry und einige fertige Gewürzmischungen.
  • Ein großes Schneidebrett
    Daheim schneide ich bequem auf einer übergroßen Plastikunterlage. Hier gibt es nur die kleinste Größe. Da bin ich mehr beschäftigt, das Schneidgut vor dem Herunterfallen zu bewahren, als tatsächlich zu schneiden.
  • Ein vernünftiges Schälwerkzeug
  • Platz zum Arbeiten… habe ich zu Hause auch nur unter Einbeziehung des Esstisches, aber der war hier auch blockiert.
  • Weißwein für die Soße.

Die Liste wird fortgeschrieben … überhaupt nicht als Kritik — ich lerne einfach, meine eigene mise en place zu schätzen.

Kartoffelstampfer

Da braucht man schnell einen Kartoffelstampfer und hat gerade keinen zur Hand. So geht’s auch. Einen Gefrierbeutel über den Boden einer Glasflasche ziehen und damit stampfen. Der Gefrierbeutel wird anschließend gewaschen und wiederverwendet oder einfach direkt entsorgt.

Über Christoph

Christoph Fischer (* 1978) ist Pfarrer der Evangelischen Landeskirche in Württemberg auf der Pfarrstelle „Erlöserkirche“ in Albstadt-Tailfingen.

Christoph ist verheiratet mit Rebecca. Gemeinsam haben sie drei Töchter.